Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, fordert mehr Investitionen in die häusliche Pflege, da etwa 90 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut werden und oft unter schwierigen Bedingungen leiden. Sie betont, dass Angehörige häufig ihre beruflichen Tätigkeiten aufgeben müssen, was gesundheitliche und psychische Risiken birgt. Bentele schlägt einen Pflegelohn vor, um die finanzielle Belastung in Pflegehaushalten zu reduzieren und Armut zu vermeiden.
Berlin () – Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, drängt auf mehr Investitionen in die häusliche Pflege. Pflegebedürftige wollten selbstbestimmt leben und in ihrer gewohnten Umgebung sein, sagte Bentele im Deutschlandfunk. „Deswegen lohnt es sich in unseren Augen wirklich sehr, vor allem in diesem Bereich der Pflege extrem gute Bedingungen zu schaffen und zu investieren.“
Rund 90 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Dabei werde oft stark gespart, „weil Angehörige ihren Job reduzieren oder aufgeben […], weil eben in der Wohnung nur noch in wenigen Räumen geheizt wird“, so die VdK-Präsidentin. Im Gegensatz zu Pflegeeinrichtungen werden Hilfen zur Pflege von Angehörigen deutlich seltener in Anspruch genommen.
Die Pflege zu Hause „ist für viele Angehörige dann wirklich auch ein hohes gesundheitliches und natürlich auch psychisches Risiko“. Bentele fordert deshalb einen Pflegelohn. „Das wäre eine wirklich gute Möglichkeit, um Armut von Pflegehaushalten zu vermeiden“, so die Präsidentin des Sozialverbands.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?
Verena Bentele
Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?
VdK, Deutschlandfunk
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?
Nicht erwähnt
An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?
Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, fordert mehr Investitionen in die häusliche Pflege, um pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die Belastungen für Angehörige zu verringern.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Hintergrund für die Äußerungen von Verena Bentele ist die Notwendigkeit, in die häusliche Pflege zu investieren, um den Bedürfnissen von pflegebedürftigen Menschen gerecht zu werden, die selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben möchten. Sie weist darauf hin, dass viele Angehörige durch die Pflege finanziell und psychisch belastet sind, was häufig zu Einschnitten in deren beruflichem Leben führt.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Im Artikel wird die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, zitiert, die mehr Investitionen in die häusliche Pflege fordert. Sie hebt hervor, dass 90 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause leben und plädiert für bessere Bedingungen sowie die Einführung eines Pflegelohns, um die finanzielle Belastung und psychischen Risiken für Angehörige zu verringern.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: erhöhtes gesundheitliches und psychisches Risiko für Angehörige, Reduzierung oder Aufgabe von Jobs durch Angehörige, eingeschränkte Heizmöglichkeiten in der Wohnung, Armut von Pflegehaushalten vermeiden.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verena Bentele, der Präsidentin des Sozialverbands VdK, zitiert. Sie drängt auf mehr Investitionen in die häusliche Pflege, da pflegebedürftige Menschen selbstbestimmt leben und in ihrer gewohnten Umgebung sein wollen. Bentele fordert zudem einen Pflegelohn, um Armut in Pflegehaushalten zu vermeiden.
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