Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (VFA) warnt vor den möglichen Folgen drastischer US-Zölle auf Medikamente aus Europa und hebt hervor, dass dies die globalen Wertschöpfungsketten sowie die Medikamentenproduktion gefährden könnte. VFA-Präsident Han Steutel betont, dass Pharma-Hersteller bereit sind, in den USA zu investieren, dies aber Zeit erfordere, da der Aufbau eine Fabrik nicht schnell zu bewerkstelligen sei. Er erwartet jedoch nicht, dass die Preise für Medikamente in Europa als Folge dieser Entwicklungen steigen werden.
Berlin () – Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (VFA) fürchtet drastische US-Zölle auf Medikamente aus Europa. „Zölle hätten erhebliche Konsequenzen für die globalen Wertschöpfungsketten, die Kosten der Medikamentenherstellung und sind ein gefährliches Spiel mit der Patientenversorgung – und zwar in den Vereinigten Staaten und in Europa gleichermaßen“, sagte VFA-Präsident Han Steutel der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Dass nun sogar Zölle von 200 Prozent in den Raum gestellt werden, sorgt für erhebliche Verunsicherung.“
Trump wolle, dass die Hersteller mehr in den USA investieren und produzieren, so Steutel. „Dazu sind Pharma-Hersteller bereit.“ Doch das brauche Zeit. „Man kann eine Fabrik nicht binnen 18 Monaten hochziehen. Eine Ausnahme war der Corona-Impfstoff von Biontech, hier haben Zulassung und Aufbau der Fertigung ein Jahr gebraucht, eine gewaltige Gemeinschaftsleistung. Das ist aber nicht die Regel.“
Der VFA-Präsident geht nicht davon aus, dass im Gegenzug die Preise in Europa steigen. „Das erwarte ich nicht. In keinem Land in Europa kann man die Preise erhöhen“, behauptete er.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tabletten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen sind: Han Steutel.
Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?
VFA, Biontech, Rheinische Post
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?
Nicht erwähnt
An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?
Die Orte, an denen das Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Vereinigte Staaten, Europa.
Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?
Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (VFA) warnt vor drastischen US-Zöllen auf europäische Medikamente, die die globalen Wertschöpfungsketten und die Patientenversorgung stark beeinträchtigen könnten, während er betont, dass eine schnellere Produktion in den USA Zeit benötigt.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Auslöser für die Bedenken des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (VFA) sind die drohenden US-Zölle von bis zu 200 Prozent auf Medikamente aus Europa. Diese könnten erhebliche Auswirkungen auf die globalen Wertschöpfungsketten und die Medikamentenproduktion sowie die Patientenversorgung haben. Der Hintergrund liegt in den Bestrebungen der US-Regierung, mehr pharmazeutische Produktion ins Land zu holen.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (VFA) äußert sich besorgt über mögliche drastische US-Zölle auf Medikamente aus Europa, die erhebliche Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten und die Patientenversorgung hätten. VFA-Präsident Han Steutel betont, dass Pharma-Hersteller bereit sind, mehr in den USA zu investieren, dies jedoch Zeit in Anspruch nehmen wird.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Drastische US-Zölle auf Medikamente aus Europa, erhebliche Konsequenzen für die globalen Wertschöpfungsketten, höhere Kosten der Medikamentenherstellung, gefährliches Spiel mit der Patientenversorgung in den USA und Europa, erhebliche Verunsicherung, längere Zeit für den Aufbau neuer Produktionsstätten.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Han Steutel, dem Präsidenten des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (VFA), zitiert. Er äußert Besorgnis über mögliche drastische US-Zölle auf Medikamente aus Europa und erklärt, dass diese Zölle erhebliche Konsequenzen für die globalen Wertschöpfungsketten und die Patientenversorgung haben könnten. Steutel betont auch, dass Pharma-Hersteller bereit sind, mehr in den USA zu investieren, jedoch nicht kurzfristig.
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