Reiseimpfung – Sicherheit vor Krankheiten im Urlaub

Reiseimpfung – Sicherheit vor Krankheiten im Urlaub

Urlaub ist für viele die schönste Zeit im Jahr, die auch entsprechend geplant und vorbereitet wird. Damit auch in gesundheitlichen Belangen alles gut geht, sollte man sich um die richtige Prophylaxe für die Reise in seine Feriendestination kümmern. Vor allem den entsprechenden Impfungen, die zwischen Basisschutz und besonderen Vorgaben der unterschiedlichen Reiseländer variieren, sollte man im Auge haben.

Reiseimpfungen nach Angaben im Impfpass prüfen

Wichtig ist, dass man rechtzeitig vor Reiseantritt einen Blick in seinen Impfpass wirft. Denn auch ein Zeckenbiss oder eine andere kleine Verletzung kann im Ausland ohne Schutz schwerwiegende Konsequenzen wie eine Blutvergiftung nach sich ziehen und die Ferien ganz schnell beenden. Über die erfolgriechen Naturheimittel gegen einen Zeckenbiss berichtet das Naturinstitut. Wer sich nicht ganz sicher ist, wann die entsprechenden Impfungen zuletzt durchgeführt wurden, sollte am besten seinen Hausarzt fragen.

Zusätzlich gibt es gute Tipps vom Tropeninstitut, die vor allem die Schutzimpfung gegen Diphterie empfehlen. Diese sollte ebenso wie Tetanus alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Wer hier Zeit und Aufwand sparen möchte, sollte die beiden in einer Kombi-Reiseimpfung durchführen lassen. Auch Kinderlähmung, also Polio, ist immer noch eine Krankheit, die in fernen Ländern herrscht und eine entsprechende Vorsorge notwendig macht. Vor allem wer nach Afrika oder Asien reist, sollte diese Reiseimpfung durchführen lassen, denn immer wieder gibt es in diesen Ländern Ausbrüche, die die Krankheit für die Feriengäste schnell zum Verhängnis werden lässt.

Grippe- und Hepatits-Impfung ist zu empfehlen

Auch wenn in Deutschland die Grippeimpfung immer wieder umstritten ist, sollte sie vor einer Reise dennoch verabreicht werden. Es gibt die Möglichkeit, diese Reiseimpfung mit der gegen Lungenentzündung zu kombinieren. Pneumokokken, die Erreger dieser gar nicht harmlosen Krankheit, können nämlich auch eine Blutvergiftung auslösen. Allein deshalb ist es ratsam, dass die Schutzimpfung alle sechs Jahre durchgeführt wird. Wer chronisch krank ist oder älter als 60 Jahre, sollte sich diese Schutzmaßnahmen in jedem Fall zu Herzen nehmen.

Auch der Schutz vor Hepatitis ist wichtig vor Reisen in fremde Länder. Denn die Krankheit, die sich als Leberentzündung äußert, ist langwierig und kann bei älteren Personen sogar zum Tod führen. Der Typ Heptatitis A kommt vor allem in Ländern mit tropischem oder subtropischem Klima vor, aber auch in Osteuropa. Hepatitis B ist gefährlicher, denn sie äußerst sich als Leberzirrhose oder sogar Leberkrebs. Mangelnde Hygiene kann hier ebenso Auslöser sein wie eine Ansteckung über Austausch von Körperflüssigkeiten.

Bei Reiseimpfungen die Vorgabe der Länder beachten

Wer in Länder in Afrika oder Südamerika reist, der muss eine Gelbfieberimpfung vornehmen lassen. Das entsprechende Zertifikat muss bei der Einreise vorgelegt werden und darf nicht älter als 10 Tage sein. Gelbfieber wird durch Stechmücken übertragen und äußerst sich in Symptomen wie Fieber, Erbrechen und Blut im Urin.

Urlaub in Indien oder Mittelamerika bedeutet, dass eine Reiseimpfung gegen Tollwut ratsam ist. Gerade in diesen Ländern ist nämlich das Risiko durch Berühren eines infizierten Tiers sich anzustecken, entsprechend groß. Wer bei Afrika Reisen den sogenannten Meningitis-Gürtel, der vom Sudan bis nach Gambia reicht, besucht, der muss eine Impfung gegen Meningokokken über sich ergehen lassen. Aber auch Urlaube in Griechenland, Großbritannien und Frankreich gestalten sich unbedenklicher, wenn diese Reiseimpfung getätigt wurde.

Ein spezielles Thema ist die sogenannte Japan-Enzephalitis. Diese wird durch Mückenstiche übertragen und ist vor allem für die Reise in die Reisanbaugebiete ein Thema. Fragt sich allerdings, ob es als Tourist tatsächlich Sinn macht, solche Regionen zu besuchen. Wesentlich wichtiger ist die Frage zu klären, ob man eine Maßnahme gegen Malaria vornehmen lassen sollte. Tatsache ist allerdings, dass es für diese Tropenkrankheit keine Impfung gibt und nur Tabletten im Krankheitsfall wirklich helfen.

Keuchhusten als Reisekrankheit nicht unterschätzen

Geht es um das Thema potentieller Erkrankungen im Urlaub, muss auch Typhus, besser bekannt als Keuchhusten, berücksichtigt werden. Vor allem Reisende, die nach Nord- oder Zentralafrika bzw. nach Asien kommen, sollten sich eine entsprechende Schutzimpfung, die durch Schlucken des Medikaments erfolgt, gut überlegen.

Bild: © Depositphotos.com / realinemedia

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

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