Studie: Autismus und Schizophrenie bei Linkshändern häufiger

Menschen am 01.05.2025

Bochum () – haben festgestellt, dass Links- oder Gemischthändigkeit bei mit bestimmten neurologischen Erkrankungen wie Autismus-Spektrum- auffällig häufig vorkommt.

Diese Beobachtung könnte darauf hindeuten, dass sowohl die Händigkeit als auch die Erkrankungen durch Prozesse in der frühen Hirnentwicklung beeinflusst werden, teilte das internationale Forschungsteam am Montag mit.

In einer umfassenden Metaanalyse, an der Forscher aus Bochum, Hamburg, Nimwegen und Athen beteiligt waren, wurde festgestellt, dass abweichende Händigkeit besonders häufig bei auftritt, die an Erkrankungen leiden, die sich früh im Leben manifestieren und mit sprachlichen Symptomen einhergehen. Zu diesen Erkrankungen zählen Dyslexie, Schizophrenie und Autismus. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Psychological Bulletin veröffentlicht.

Die Forscher werteten vorhandene Metaanalysen aus und stellten fest, dass eine abweichende Händigkeit mit Erkrankungen in Verbindung steht, deren Symptome mit Sprache zu tun haben. Dies könnte darauf hinweisen, dass die Entwicklung von Händigkeit und Sprache im Gehirn eng miteinander verknüpft ist. Bei Menschen mit , die in der Regel erst im Erwachsenenalter auftreten, konnte hingegen kein Zusammenhang nachgewiesen werden.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen am 01.05.2025

Justin Meier