Zahnärzte offen für Strafgebühr für säumige Patienten
Berlin () – Zahnärzte sind offen für eine Strafgebühr für Patienten, die Termine platzen lassen.
„Auch im Bereich der zahnärztlichen Versorgung gibt es relevante Zahlen an Ausfällen“, sagte Martin Hendges, Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der „Rheinischen Post“. Insofern sei es nachvollziehbar, dass hier von Praxen Gebühren für versäumte Zahnarzttermine eingefordert würden. „Es bedarf einer grundsätzlichen Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich dieses Themas.“
Der KZBV-Chef sagte: „Patienten, die ohne Absage einem vereinbarten Termin fernbleiben, sind für jede Praxis ein Ärgernis sowie ein finanzieller Schaden, erst recht wenn größere Behandlungen geplant waren.“ Praxen würden unter immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen die Versorgung sicherstellen.
Die Zahnarztpraxen hätten aber grundsätzlich ein sehr gutes Terminmanagement und eine hohe Patientenbindung. „Das belegen auch die Daten der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie: 95 Prozent aller Studienteilnehmenden gaben an, dass ihre Zahnarztpraxis wohnortnah sei und dass sie zeitnah einen Termin erhalten würden.“
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