Kokosöl – Beauty- und Gesundheitswunder

Kokosöl – Beauty- und Gesundheitswunder

Gemeinsam mit vielen anderen Kokosprodukten gehört Kokosöl seit Jahrtausenden zum Grundnahrungsmittel für viele Völker. Denn obwohl es reich an gesättigten Fettsäuren ist, ist es gerade für die menschliche Gesundheit sehr förderlich. Neben der leichten Verdaulichkeit, reguliert es unter anderem den Blutfettspiegel und wirkt antimikrobiell.

Kokosnussöl wird aber auch eine wichtige Rolle für die Herzgesundheit, bei der Gewichtsabnahme sowie zur Stärkung des Immunsystems zugesprochen. Zudem pflegen die enthaltenen Fettsäuren vor allem Haut und Haar besonders glänzend und lassen die Haut straff erscheinen. So ganz nebenbei spendet es aber auch eine Extraportion Feuchtigkeit, womit es auf der Hand liegt, dass sich das Öl hervorragend zur Anreicherung von Kosmetik- und Hautpflegeprodukten eignet.

Kokosöl wirkt erfolgreich gegen Viren, Bakterien und Pilze

Das Öl aus der Kokosnuss enthält Laurinsäure in großen Mengen, das im menschlichen Körper zu Monolaurin umgewandelt wird. Und das wirkt nicht nur antibakteriell, sondern hat auch eine erwiesenermaßen positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und die Senkung der Cholesterinwerte. Generell besagen Studien, dass das natürliche Kokosfett dafür sorgt, dass die Körperfette sich regulieren bzw. sogar normalisieren. Zusätzlich schützt es die Leber vor Alkoholschäden und verbessert die entzündungshemmende Wirkung des Immunsystems.

Die genannten Wirkungen sind sowohl bei innerlicher als auch äußerlicher Anwendung festzustellen. Damit ist Kokosöl auch als Hautöl in Verwendung, um Pilzerkrankungen zu bekämpfen. Auch bei bakteriellen Erkrankungen der weiblichen Scheidenschleimhaut oder aber bei Scheidenpilz hat das Öl positive Wirkungen, weshalb es auch in Produkten zur Intimpflege oder als Gleitgel verwendet wird. Das Monolaurin aus der Laurinsäure ist ein sogenanntes Monoglycerid und macht knapp 50 Prozent der im Kokosnussöl vorkommenden Fettsäuren aus. Es wehrt im speziellen behüllte Viren wie Herpes-, Grippe- oder Cytomegalo-Viren erfolgreich ab, da es diese Hülle aus Lipiden auflösen kann. Damit wird der Virus inaktiv und in seiner schädlichen Wirkung eingeschränkt. Knapp sechs bis zehn Prozent der Fettsäuren des Öles der Kokosnuss bestehen aus Caprinsäure, die eine ähnlich positive und gesundheitsfördernde Wirkung hat wie die Laurinsäure.

Kokosöl im Einsatz gegen Krankheiten und zur Schönheitspflege

Auch die Caprinsäure wirkt vor allem dann, wenn sie in ihr Monoglycerid umgewandelt wird. Dann wirkt sie äußerst erfolgreich antiviral gegen Herpes-Simplex-Viren oder auch gegen Chlamydien. Doch auch im Kampf gegen Alzheimer wurde mit Kokosöl bereits ein guter Erfolg erzielt. Der  Grund dafür ist einfach, denn das von der Krankheit betroffene Gehirn kann nur mehr unzureichend auf Energiequellen aus Glucose zurück greifen. Doch aus Kokosöl kann ein sogenanntes Keton hergestellt und zur Energiegewinnung genutzt werden. Die typischen Symptome von Alzheimer nehmen in der Folge ab und die Krankheit schreitet beim Betroffenen langsamer voran. Manchmal tritt sogar eine leichte Verbesserung ein.

Kokosöl ist reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien. Damit versorgt es die Haut mit allen Nährstoffen, die sie braucht um lange glatt und schön zu bleiben. Wer bereits Falten hat, der sollte auf den Inhaltsstoff Laurinsäure setzen. Denn dieser sorgt dafür, dass sich die Haut spannt, womit Falten weniger sichtbar werden. Zusätzlich wird die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt, was sie noch praller und faltenfreier aussehen lässt.

Leiden Jugendliche oder sogar Erwachsene unter Pickel und Akne, sollten sie auf Kosmetikprodukte mit Kokosöl setzen. Denn im Grunde genommen handelt es sich bei diesen Hautproblemen um entzündete Hautpartien bzw. Hautporen. Dagegen helfen die antimikrobiellen Inhaltsstoffe, die die Entzündungsherde schnell abheilen lassen. Wichtig bei der Anwendung ist, dass man vor dem Auftragen auf die Haut diese ebenso wie die Hände gut reinigt und am besten desinfiziert, um keine Bakterien auf die betroffenen Hautstellen zu bringen.

Neben all den positiven Aspekten, die Kokosnussöl in der kosmetischen oder sogar arzneitechnischen Anwendung hat, darf nicht vergessen werden, dass es auch in der Küche gut ankommt. Ein leckerer Salat oder eine exotisch schmeckende Speise tut mindestens ebenso gut wie sie schmeckt. Und rein geschmacklich kommt ein Hauch Urlaubsfeeling auf den Tisch.

Bild: © Depositphotos.com / belchonock

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

2 Kommentare

  1. Avatar
    Damian

    Kokosöl schmeckt super! Gerade beim Braten bekommt das Essen einen richtig leckeren Geschmack, wenn man Kokosöl benutzt. Was aber auch lecker schmeckt (auch wenn’s komisch klingt): Ein bisschen davon in den Kaffee morgens geben. Gibt ordentlich Power!

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  2. Avatar
    susanne44

    okosöl ist bei uns aus Küche und Bad ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Zum einen ernähren wir uns Low Carb. Das bedeutet, überwiegend werden bei uns Fett, an zweiter Stelle Eiweiß und erst an dritter Stelle Kohlenhydrate konsumiert. Fleisch braten wir generell in Kokosöl an. In asiatischen Gerichten ist es immer eine köstliche Ergänzung. Reicht das Fett, das wir am Tag zu uns genommen haben, mal nicht für die Ketose aus, essen wir einen Löffel Kokosöl pur. Schmeckt wie Bounty und ist unglaublich lecker. Zum anderen ist Kokosöl ein wahres Beauty-Wunder. Ich leide unter sehr trockener Haut. Seit ich mich nach dem Duschen mit Kokosöl einreibe, ist es viel besser geworden. Die Haut wird wieder weich und geschmeidig. Dazu begleitet mich der leckere Duft durch den gesamten Tag. Ich kann es wirklich nur empfehlen.

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