Mehrheit schätzt Wissen zu psychischer Gesundheit niedrig ein
„Die Ergebnisse im Bereich mentaler Gesundheit sind somit noch dramatischer als die der allgemeinen Gesundheitskompetenz“, heißt es in der Studie. Der Untersuchung zufolge fällt es den meisten Teilnehmern (69,1 Prozent) schwer zu beurteilen, ob Informationen zu Angeboten zur Bewältigung eines psychischen Problems frei von kommerziellem Interesse sind.
Fast genauso viele (68,3 Prozent) tun sich schwer damit, wenn es darum geht, wann eine professionelle Einschätzung für Anzeichen von psychischen Erkrankungen nötig wäre. Ebenso viele Befragte können nur schwer einschätzen, ob Informationen über psychische Erkrankungen in den Medien vertrauenswürdig sind.
Nur knapp jeder Siebte (13,9 Prozent) verfügt laut Studie über eine hohe psychische Gesundheitskompetenz. Weitere Erkenntnis der Studie: Bei der psychischen Gesundheitskompetenz zeigen sich keine Unterschiede bei Frauen und Männern, beim Alter oder bei den Einkommensgruppen.
Anders beim Wohnort: Menschen mit Wohnsitz in den alten Bundesländern schätzen ihre Kompetenz niedriger ein als Menschen, die in den neuen Bundesländern leben. Auch Menschen mit niedrigerer Bildung oder mit einem Migrationshintergrund fällt der Umgang mit Informationen zur psychischen Gesundheit etwas schwerer.
Durch die Verknüpfung eines neu entwickelten Fragenkatalogs mit soziodemografischen Daten der Befragten lässt sich nach Angaben der Studienautoren erstmals gezielt zeigen, wie es um die Gesundheitskompetenz der Deutschen mit Blick auf die psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen bestellt ist.
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