Lupinen – Soja des Nordens

Lupinen – Soja des Nordens

Wer in Portugal nach Lebensmitteln zum Knabbern sucht, der findet oft salzige Lupinen im Angebot. Denn die bohnenartigen Samen haben dort längst die Küche und Snackproduktion erobert. Jetzt werden sie auch hierzulande bekannt, was absolut zu Recht geschieht. Die Lupinen sind echte Protein-Bomben und vor allem für diejenigen geeignet, die eine Allergie gegen Kuhmilch oder Soja haben. Zusätzlich positiv ist, dass sie regional und aus ökologischem Anbau erhältlich sind und damit auch frei von gentechnischer Veränderung.

Produkte aus Lupinen in großer Auswahl

Wer sich auf die Suche nach Lupinenprodukten begibt, der wird schnell und vor allem reichhaltig fündig. Denn es gibt

  • Lupinenmehl
  • Gequollenen Lupinensamen, besser bekannt als Tirmis
  • Eiweißkonzentrat aus Lupinen

Für Vegetarier und Veganer tun sich mit diesem rein pflanzlichen Eiweißspender viele Möglichkeiten auf, ihre Mahlzeiten sinn- und wertvoll zu ergänzen. Und das ist gerade bei fleisch- und fischloser Ernährung besonders wichtig.

Im Grunde genommen wurde mit der Lupine einfach eine alte Nutzpflanze neu entdeckt. Sie stellt eine perfekte Alternative zu Soja her, doch sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass einige Lupineneiweiße allergen sind und etwa bei Erdnussallergikern heftige allergische Reaktionen auslösen können.

 

Lupinen besser als Soja – eine Frage scheidet die Geister?

Die Lupine ist eine lilafarbene Blume, die bohnenartige Früchte entwickelt und damit etwas an die Sojabohne erinnert. Doch das täuscht, denn eigentlich ist sie mit der Erbse und der Erdnuss verwandt. Die Samen schmecken leicht nussig und sind ein echter Hit was den Eiweißgehalt betrifft. Dieser kann bis zu 40 Prozent betragen, dafür hat die Lupine weniger Fett und Kohlenhydrate. Damit ist sie ein echter Schlankheitsgarant und zudem gut für den Cholesterinspiegel. Zusätzlich hat sie einen bedeutenden Gehalt an Aminosäuren, Vitamin A und B1 sowie Kalzium, Eisen und Magnesium. Das schützt vor Erkältungen ebenso wie es eine positive Wirkung auf die Haut hat und soll angeblich Brustkrebs vorbeugen.

Die Samen aus der Lupine sorgt für Abwechslung am fleischlosen Teller, denn die Power-Samen können ohne weiteres mit Tofu und Seitan als Brätlinge oder Würfel mithalten und bieten eine perfekte Alternative zu Fleisch, Milch und Eiern. Zudem sind sie eine klassische Option zu den bekannten Hülsenfrüchten wie Bohnen und Linsen. Doch im Vergleich dazu sind sie weitaus besser verträglich, da sie kaum blähende Substanzen enthalten.

Die Lupine ist eine gesunde Bereicherung für jede Mahlzeit

Ursprünglich und von Natur aus, ist die Lupine eigentlich giftig. Sie schmeckt etwas bitter, weshalb sie lange Zeit am Esstisch fehlte und man die positiven Wirkungen der Wildblume unterschätzte. Seit knapp 100 Jahren ist die Pflanze nun aber genießbar, denn man hat die Bitterstoffe, die sogenannten Alkaloide, fast komplett weggezüchtet. Heute dürfen in Lupine-Snacks nur mehr maximal 0,5 Prozent Alkaloide enthalten sein. Da sie nunmehr also von der ursprünglichen Pflanze doch stark abweicht, wird sie heute unter dem Namen „Süßlupine“ gehandelt. Süß ist sie zwar nicht wirklich geworden, doch der extreme Bittergeschmack ist einigermaßen verschwunden, womit sie auch nicht mehr giftig ist und man beim Verzehr überhaupt keine gesundheitlichen Bedenken zu haben braucht.

Im Naturkostmarkt hält sie hierzulande trotzdem nur sehr zögerlich Einzug. Länder wie Italien, Spanien und Portugal sind uns hier einen Schritt voraus, denn in deren Regalen der Supermarktketten finden sich zahlreiche Produkte aus Lupinen. Lupinenmehl kommt recht häufig vor, es wird sogar dem klassischen Getreidemehr zugegeben, da es dank seiner antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffe die Haltbarkeit von Backwaren erhöht. Abgesehen davon können die Hersteller mit Lupinenmehr auch auf die Beimischung von zumeist gentechnisch veränderten Sojapflanzen verzichten.

„Lopino“ auch als Lupinenmilch bezeichnet, ist ein Tofu-ähnliches Produkt. Damit wird die Pflanze zum wertvollen Einweißlieferanten für alle, die sich vegetarisch und vegan ernähren.

Neben all diesen ernährungstechnischen und gesundheitsfördernden Aspekten sollte auch die Tatsache nicht vergessen werden, dass Lupinen hier auf heimischen Boden angepflanzt werden können. Sie sind als Pflanze äußerst genügsam und viel robuster als Soja. Damit wird der regionale Konsum gestärkt.

Bild: © Depositphotos.com / shopartgallery

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

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