Alzheimer vorbeugen: 4 präventive Maßnahmen

Alzheimer-vorbeugen-4-präventive-Maßnahmen

Alzheimer als eine besondere Form der Demenz gehört zu den am meisten besprochenen Gesundheitsthemen. Viele Menschen fürchten sich vor der Erkrankung, bei der es zu einer schrittweisen Abnahme der kognitiven kommt. Auch wenn der Verlust der Nervenzellen im Hirn bei jedem Menschen auftreten kann, gibt es doch eine : Es gibt präventive Maßnahmen gegen Alzheimer.

Der Auslöser von Alzheimer

Um die Auslöser von Alzheimer ranken sich allerhand Mythen. Feststeht: Kein Mensch ist vor dieser Krankheit sicher. Faktoren, die den Ausbruch der Krankheit beeinflussen, sind:

  • Fortgeschrittenes Alter
  • Verletzungen am Kopf

Neue Forschungsergebnisse gehen außerdem davon aus, dass Alzheimer durch folgende Faktoren begünstigt wird:

  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Fettleibigkeit

Wie kann ich Alzheimer vorbeugen?

Es gibt in der Tat viele Möglichkeiten, sich vor Alzheimer und anderen Demenzformen zu schützen. Vier davon – nämlich die „Vier Säulen der Vorbeugung“ der Deutschen Alzheimer Forschung – sollen Ihnen im Folgenden genauer vorgestellt werden.

Alzheimer vorbeugen durch Gehirnjogging

Wer auch im hohen Alter noch geistig fit sein und seine Gehirnzellen vor den gefährlichen Ablagerungen schützen will, tut gut daran, das Oberstübchen ein bisschen zu trainieren. Ein Begriff, der sich in diesem Zusammenhang etabliert hat, lautet Gehirnjogging. Es gibt viele Möglichkeiten der Prävention.

Zu den beliebtesten Methoden gehören:

  • Kreuzworträtsel
  • Sudoku
  • Denkspiele
  • Sprachen lernen

Auch Kleinigkeiten wie eine Partie Memory mit dem Kind oder Enkelkind bringen Schwung in den Denkapparat und helfen dabei, Alzheimer vorzubeugen.

Alzheimer vorbeugen durch Sport

Nicht nur Ihr Gehirn, sondern Ihr gesamter sollte fit sein, wenn Sie Alzheimer vorbeugen wollen. Denn schon die alten Römer wussten: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“.

Wenn wir uns sportlich betätigen (egal auf welche Weise) fördert das die Durchblutung im Körper, was wiederum zu einer besseren Sauerstoffzufuhr für das Gehirn sorgt. Das Gehirn benötigt Sauerstoff, um konzentriert arbeiten zu können. Außerdem ist zu Zufuhr wichtig, wenn es um die Gedächtnisleistung des Gehirns geht.

Mehrere Studien haben ergeben, dass Menschen, die nicht sportlich aktiv sind, ein 20 bis 70 % höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Die Alzheimer Forschung spricht sogar davon, dass es sich beim Sport um die wichtigste Maßnahme handelt, wenn Sie Alzheimer vorbeugen wollen.

Wichtig: Beim Sport gegen Alzheimer kommt es nicht auf Intensität, sondern Regelmäßigkeit an. Auch leichte Übungen wie
  • Walking
  • Spazierengehen
  • Schwimmen
  • gemäßigtes Radfahren

helfen dabei, Alzheimer vorzubeugen.

Alzheimer vorbeugen durch Ernährung

Wenn es um präventive Maßnahmen gegen Alzheimer geht, darf natürlich auch der Punkt Ernährung nicht fehlen. Wissenschaftler und Forscher geben immer wieder die traditionelle mediterrane Küche des Mittelmeerraumes als positives Beispiel an, wenn Sie Alzheimer vorbeugen wollen.

Diese zeichnet sich durch die folgenden Aspekte aus:

  • viel und Gemüse (unter anderem Hülsenfrüchte)
  • viele Getreideprodukte
  • viel Olivenöl
  • gemäßigt viel Fisch
  • gemäßigt viel Milchprodukte
  • wenig rotes Fleisch
  • wenig Alkohol (wenn, dann meist in Form von Wein)

Mit anderen Worten: Um Alzheimer vorzubeugen, müssen Sie viele (vor allem B6, B12 und Folsäure), gesunde Fettsäuren und wenig tierische Fette essen. Wichtig hierbei: Es kommt nicht darauf an, hin und wieder gesund zu essen. Eine gesunde Ernährung, die vorrangig von der Vielseitigkeit lebt, muss zum alltäglichen Standard werden.

Alzheimer vorbeugen durch soziales Miteinander

Während die ersten drei Punkte zur Vorbeugung von Alzheimer mehr oder weniger offensichtlich waren, dürfte die letzte Säule der Deutschen Alzheimer Forschung durchaus überraschend sein:

Pflegen Sie soziale Kontakte, um Alzheimer vorzubeugen. Soziales miteinander verknüpft alle Aspekte des gesunden Lebens:

  • Sie bewegen sich gemeinschaftlich
  • Sie essen in Gesellschaft oftmals gesünder
  • Sie pflegen einen geistigen Austausch
Wichtig: Ältere Menschen, die sowieso häufiger an Alzheimer erkranken, haben meist ein immer dünner werdendes soziales Netzwerk. Hier müssen Angehörige besonders viel Wert auf das Miteinander legen und sich vielleicht auch über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren.

Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

Jessika Fichtel
Letzte Artikel von Jessika Fichtel (Alle anzeigen)