Laufen für die Gesundheit und seine positiven Effekte

Laufen für die Gesundheit und seine positiven Effekte

Linker Fuß, rechter Fuß, einatmen und ausatmen – diejenigen, die ihren Rhythmus beim Laufen gefunden haben, lassen ihren Körper hinter sich. Dafür wird die Wahrnehmung geschärft, beispielsweise für das Vogelgezwitscher in der Umgebung. Die Regelmäßigkeit der Laufbewegungen ist der perfekte Taktgeber, daher ist Laufen für die so wichtig. Wer läuft, ist ganz bei sich und kann den endlich loslassen.

Diese Organe profitieren

Beim Laufen kann vor allem das Herz-Kreislauf-System profitieren. Bereits nach einer Laufzeit von nur fünf Minuten mit einem Tempo von zehn km/h verringert sich die Gefahr deutlich, an kardiovaskulären zu sterben. Laufen trainiert nicht nur die Lunge, auch der Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt, außerdem wird das Asthma-Risiko reduziert. Das regelmäßige Laufen regt das Wachstum von Muskeln und Knochen, die zugleich stabiler werden und weniger anfällig für Frakturen sind. Der Stoffwechsel sowie der Magen- und Darmtrakt werden ebenfalls angeregt, was zur Folge hat, dass der Körper Kalorien verbrennt. Laufen für die Gesundheit stärkt zudem das Immunsystem und steigert die Konzentration.

Die Stimmung wird besser

Wer läuft, kann die negativen Dinge des Lebens hinter sich lassen und die Lücke wird mit positiven Empfindungen gefüllt. Alle, die laufen, fühlen sich gut, sind motiviert, kreativ und fit, Stress hingegen verursacht immer negative Reaktionen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Gedanken, sondern auch auf die gesamte Verfassung aus. Laufen hilft dabei, den Stresspegel zu senken. Regelmäßig die Laufschuhe anzuziehen, sorgt auch für einen Energieschub im Gehirn. Beim Laufen kommen neue Ideen und Gedanken, es entwickeln sich neue Denkschemen und damit neue Möglichkeiten. Das Laufen schafft im Kopf Platz für neue Entscheidungen.

Jeder kann laufen

Wenn der Arzt nichts anderes sagt, kann praktisch jeder einfach loslaufen. Für Anfänger ist es wichtig, sich am Anfang nicht zu überfordern. Zehn Minuten gehen und dann fünf Minuten laufen, reicht aus. Die Zeitintervalle, in denen gelaufen wird, steigern sich, für Ungeübte sollten es aber zunächst nicht mehr als 20 Minuten sein. Das richtige Tempo und den eigenen Rhythmus findet jeder recht schnell. Wichtig ist es, richtig ausgerüstet ins Laufen zu starten, was besonders für die Laufschuhe gilt. Diese Schuhe müssen mit unterschiedlichen Anforderungen zurechtkommen, denn jeder hat seinen eigenen Laufstil und bevorzugt andere Strecken. Die Dämpfung spielt daher bei den Laufschuhen eine wichtige Rolle.

Die richtige Kleidung

Passionierte Läufer sind zu jeder Jahreszeit und zu jeder Tageszeit . Deshalb müssen sie am Abend und in den Wintermonaten, wenn es schon früh dunkel wird, immer gut zu erkennen sein. Die Laufkleidung sollte bei allen Lichtverhältnissen gut zu sehen sein, um so für eine optimale Sicherheit zu sorgen. Wer immer sicher unterwegs sein möchte, sollte daher eine Weste mit Reflektoren tragen.

Fazit zum Laufen für die Gesundheit

Sicher gehört eine Portion Überwindung dazu, die Laufschuhe anzuziehen und einfach loszulaufen. Wer jedoch einmal damit angefangen hat, wird so schnell nicht mehr damit aufhören. Viele laufen am frühen Morgen noch vor der , um fit für den Tag zu werden. Andere laufen nach Feierabend, um zu relaxen und einen anstrengenden und stressigen Tag hinter sich zu lassen. Alle, die laufen, können davon nur profitieren, denn Laufen ist das perfekte Mittel, um Körper und Seele in Einklang zu bringen.

Bild: © Depositphotos.com / nd3000

Ulrike Dietz