Pflege rund um die Uhr für ein sicheres Leben im Alter

Pflege rund um die Uhr für ein sicheres Leben im Alter

Nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden, im Alter in ein Heim zu ziehen. Viele wollen ihre gewohnte Umgebung, in der sie vielleicht schon seit Jahrzehnten wohnen, nicht verlassen. Schwierig wird das Ganze jedoch, wenn eine rund um die Uhr notwendig wird. Angehörige, die pflegen möchten, haben aber nicht immer die Voraussetzungen oder die notwendige Zeit.

Eine Entlastung für alle

Wollen die Eltern oder Großeltern im eigenen Haus oder in der Wohnung bleiben, dann bietet die Pflege rund um die Uhr eine Alternative zur Unterbringung in einem Heim und ist gleichzeitig eine enorme Entlastung für die Angehörigen. Bei dieser 24 Stunden Pflege lebt die Pflegekraft mit im Haus und kann sich, wenn es nötig ist, auch in der Nacht um den pflegebedürftigen Patienten kümmern. Eine ausbildete Pflegekraft kann nicht nur Verbände oder Katheter wechseln, sie weiß auch über die richtige Lagerung von bettlägerigen Patienten Bescheid und ist eine gute Gesellschafterin. Die Angehörigen können bei einer solchen Pflege wieder gut schlafen, da sie keine Angst mehr haben müssen, dass etwas passieren kann.

Eine Hilfe sogar im Haushalt

Die Pflegekraft, die sich rund um die Uhr um ihre Patienten kümmert, hilft auch im Haushalt mit. Sie kann auf Wunsch kochen und sich ebenfalls um die Wäsche kümmern. Vielfach kommen die erfahrenen Pflegekräfte aus Osteuropa und haben dort in Seniorenheimen oder in der häuslichen Pflege gearbeitet. Fällt die Wahl auf eine solche Pflegekraft, dann ist es wichtig, dass sie alle erforderlichen Qualifikationen mitbringt. Oft jedoch sind die Qualifikationen im medizinischen Bereich in nicht gültig. Genauer gesagt: Für den Fall, dass der Patient regelmäßig ein bestimmtes Medikament gespritzt bekommt oder vielleicht Diabetes hat und Insulin braucht, dann muss dies ein examinierter Pfleger oder eine Pflegerin nach Anweisungen eines Arztes tun. Meist ist dafür ein Pflegedienst vor Ort zuständig, der regelmäßig ins Haus kommt, um diese Aufgabe zu übernehmen.

Pflege auf Abruf

Wie in jedem anderen , so stehen auch einer Pflegerin, die sich 24 Stunden am Tag um einen Patienten kümmert, Ruhepausen zu. Die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeits- und Ruhezeiten müssen in diesem Beruf ebenfalls eingehalten werden. Selbst wenn die Pflegekraft mit im Haus wohnt, stehen ihr Pausen- und Ruhezeiten zu, um sich wieder zu regenerieren. Nur so kann eine sichere Pflegeleistung garantiert werden. Ist die Pflegekraft nicht im Dienst, dann befindet sie sich trotzdem auf Abruf in Rufbereitschaft. Deshalb ist diese Form der häuslichen so beliebt und wird zu einer guten Alternative zu einem Heim. Sollte es zu einem Notfall kommen, dann ist immer jemand da, der sofort helfen oder einen Arzt verständigen kann.

Fazit

Die Pflege rund um die Uhr hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Immer mehr alte Menschen, die ihr Zuhause nicht verlassen möchten, entscheiden sich für die 24 Stunden Pflege. Für die Angehörigen ist dies eine enorme Entlastung, denn sie wissen sie immer in guten Händen und können den Eltern oder Großeltern zugleich den Wunsch erfüllen, zu Hause zu bleiben. Bei dieser Form der Pflege findet alle zwei bis drei Monate ein des Personals statt. So ist stets gewährleistet, dass die Pflegekräfte wieder Zeit mit ihren Familien verbringen können.

Bild: © Depositphotos.com / ridofranz

Ulrike Dietz