Warnsignale für Magersucht, die Eltern nicht übersehen sollten

Warnsignale für Magersucht, die Eltern nicht übersehen sollten

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Fälle von Magersucht drastisch angestiegen. Immer mehr und Jugendliche leiden an der Essstörung und die Betroffenen werden nach Angaben der Ärzte immer jünger. Dazu kommt, dass nicht annähernd ausreichende Therapieplätze vorhanden sind und nicht allen Patienten sofort geholfen werden kann. Die Ärzte raten den daher, sehr genau hinzuschauen, ob Warnsignale für Magersucht vorhanden sind, beispielsweise wenn sich das Essverhalten ihrer Kinder verändert.

Angst vor Kontrollverlust

Die Dunkelziffer der Magersüchtigen in Deutschland dürfte nach Ansicht von Experten um einiges höher liegen, denn das ist schwer zu definieren. Was den Ärzten aber große Sorgen macht, ist nicht nur die rasant steigende Zahl der Fälle, sondern auch, dass die Krankheitsbilder immer stärker ausfallen. Heute sind bereits Mädchen betroffen, die erst acht alt sind. Kinderpsychologen vermuten, dass Mädchen, die erkranken, Stress nicht so gut verarbeiten können und durch die Pandemie stark verunsichert sind, zudem haben sie Angst, die Kontrolle zu verlieren. Das Essverhalten zu kontrollieren, ist eine Form der Bewältigungsstrategie, um die Kontrolle wiederzubekommen.

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Sichtbare Warnsignale für Magersucht

Kinder und Jugendliche, die betroffen sind, so wenig wie möglich, sie erbrechen oft oder lassen ganze Mahlzeiten ausfallen. Insbesondere Mädchen sind gefährdet, an Magersucht zu erkranken, zugleich haben sie oftmals panische Angst, dicker zu werden. Sie beschäftigen sich ständig mit allen möglichen Diäten und ernähren sich nach einem strengen Plan. Welche Gründe dahinterstehen, wissen die Mediziner bis jetzt noch nicht, aber die stetig steigenden Zahlen sind alarmierend. Heute sind es eineinhalb bis zweimal mehr Betroffene als vor Corona. Schon 2020 hatte die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit starkem Untergewicht um 35 Prozent zugenommen, was aus einem Bericht der DAK hervorgeht, vor der Pandemie waren es noch 19,8 Prozent, gut ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen.

Perfektionismus, der krank macht

Immer mehr, in erster Linie junge Menschen, versuchen, ihr Leben zu optimieren oder sogar zu perfektionieren. Dies führt dazu, dass die Krankheitsbilder bei einer Essstörung immer wieder anders aussehen. Junge Mädchen und Frauen wollen ihre Körper optimieren, was mitunter sehr ungesunde Formen annehmen kann. Ein prominentes Beispiel ist die Influencerin Sophia Thiel, die mit ihren Fitness-Videos bekannt wurde. Die heute 27-Jährige hatte sich für zwei Jahre zurückgezogen und sprach jetzt erstmals öffentlich über ihre Probleme. Sophia Thiel litt an einer Essstörung und hatte einen Nervenzusammenbruch. Nach eigenen Angaben betrachtete sie ihren eigenen Körper als Feind, den sie zum Erfolg zwingen wollte. Sie habe sich selbst Gewalt angetan, so Sophia Thiel weiter, und musste dafür die bittere Rechnung bezahlen. Ihr Hobby war zu einer großen Belastung geworden, die sie nicht mehr bewältigen konnte, ein Zusammenbruch war die Folge.

Fazit zu Warnsignalen für Magersucht

Die immer früher einsetzende Pubertät, aber vor allem die sozialen Medien sind zwei mögliche Gründe, warum die Zahl der magersüchtigen Teenager in Deutschland immer weiter ansteigt. Dazu kommt ein Denken, in dem es nur Schwarz oder Weiß gibt, alles oder nichts. Wie Sophia Thiel, so versuchen die Betroffenen, um jeden Preis perfekt zu sein und streben die totale Kontrolle an. In den sozialen Medien wird in geschönten Bildern dieser Perfektionismus gezeigt, den sich dann viele Kinder und Jugendliche zu eigen machen und schließlich krank werden.

Bild: © Depositphotos.com / lacheev

Ulrike Dietz