Fibromyalgie – eine tückische und geheimnisvolle Krankheit

Fibromyalgie – eine tückische und geheimnisvolle Krankheit

Ständige , geistige und körperliche Erschöpfung sowie starke Schmerzen – dies ist nur eine kleine Auswahl möglicher Symptome einer geheimnisvollen , die den Namen Fibromyalgie trägt. Diese Krankheit ist tückisch und die Diagnose alles andere als einfach. Was die Möglichkeiten einer Behandlung angeht, gibt es bis heute leider keine klare medizinische Empfehlung, selbst die Frage der Ursache stellt die Wissenschaft noch vor ein großes Rätsel. Hoffnung geben jetzt aber Studien, die zu neuen Ansätzen bei der Behandlung führen.

Welche Symptome hat die geheimnisvolle Krankheit?

Menschen, die vom Fibromyalgie-Syndrom betroffen sind, leiden zum Teil unter sehr starken und andauernden Schmerzen. Sie haben kaum noch Gefühl in Händen und Füßen und leiden zudem unter einer hohen Schmerzempfindlichkeit. Dazu kommen noch Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen, Kopfschmerzen und Erschöpfung, Beschwerden mit dem Magen und dem Darm, Herzrasen und psychische Probleme. Bei Frauen, die an Fibromyalgie leiden, kommen auch noch Beschwerden während der Menstruation dazu. Im Verlauf der Krankheit bekommen 80 bis 90 Prozent der Patienten Depressionen und leiden unter einer Angststörung.

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Welche Ursachen sind möglich?

Eine geheimnisvolle Krankheit, die viele Ursachen haben kann – Fibromyalgie hat eine Reihe von unterschiedlichen Gesichtern. Möglich ist eine genetische Veranlagung, Forscher halten aber auch biologisch und psychische Faktoren als Verursacher der Fibromyalgie für möglich. Eine im Gehirn wird als weiterer Faktor genannt, die eigentliche Ursache ist aber weiterhin unbekannt. Auffällig ist allerdings, dass viele Betroffene die gleichen Persönlichkeitsmerkmale haben: Sie gelten als ehrgeizig, sind sehr sensibel und leistungsbereit. Diese Kombination kann im Laufe des Lebens zu einer Überforderung führen, die Menschen kommen an ihre Grenzen und dann geschieht in der etwas, was für sie nicht mehr verständlich ist.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Einen speziellen Bluttest oder eine Untersuchung mit Röntgen oder Ultraschall gibt es bei Fibromyalgie nicht. Mehr über die geheimnisvolle Krankheit zu erfahren, ist nur möglich, wenn die Ärzte die Patienten eingehend befragen. Sie müssen sich mit der Vorgeschichte befassen, erst danach folgen Laboranalysen sowie eine komplette körperliche Untersuchung. Diese Untersuchungen dienen jedoch lediglich dazu, andere ausschließen zu können. Einen wichtigen Hinweis auf FMS ist aber, dass es an den Ansätzen der Sehnen sehr schmerzhafte Druckstellen gibt.

Wie sieht die Behandlung aus?

Da es noch keinen Behandlungsansatz gibt, wird die geheimnisvolle Krankheit Fibromyalgie in den meisten Fällen mit niedrig dosierten Antidepressiva behandelt. Die Patienten leiden zwar nicht unter einer klassischen Depression, aber die Mittel haben eine zumindest leicht schmerzstillende Wirkung. Ärzte empfehlen den Betroffenen zudem, sich so viel wie möglich zu bewegen, selbst wenn das bei starken Schmerzen und Erschöpfung nicht immer so leicht fällt. Ein zu starkes Training sollte es aber nicht sein, da dies die Symptome noch verstärken kann.

Fazit zur geheimnisvollen Krankheit

Aktuell geht es in den Ansätzen einer Therapie hauptsächlich darum, die Symptome so gut es geht, zu lindern. Studien lassen den Schluss zu, dass es sich bei Fibromyalgie um eine klassische Autoimmunerkrankung handelt, was die Sicht auf die Erkrankung verändern grundlegend würde. Falls es tatsächlich eine solche Erkrankung ist, dann wird es in Zukunft auch neue Wege für eine effektive, umfassende Therapie geben, die Millionen von Betroffenen endlich mehr Hoffnung geben kann und auch wird.

Bild: © Depositphotos.com / PheelingsMedia

Ulrike Dietz