Krampfadern optimal behandeln lassen – Venenärzte und Methoden

Krampfadern optimal behandeln lassen – Venenärzte und Methoden

Bläuliche Schimmer, Verdickungen oder sogar großflächig sichtbare Adern – viele Männer und Frauen leiden unter Krampfadern. Dabei kann nicht selbst beurteilt werden, ob diese aus medizinischen Gründen behandelt werden sollten. Oft besteht auch der Wunsch einer Krampfader-Behandlung, da sie als ästhetisch störend empfunden werden. Wir erklären, welche Funktionen Venen haben, wann Krampfadern gesundheitliche Risiken bergen und welche Behandlungen ein Venenarzt (Phlebologe) vornehmen kann.

Venen, ihre Funktionen und Krankheitsbilder

Venen sind in unserem Körper für eine sehr wichtige Aufgabe zuständig: Sie übernehmen den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Das bedeutet aber auch, dass Venenerkrankungen sogar gesundheitsgefährdend sein können. Oft prägen Sie sich nur optisch aus, sodass sie als kosmetischer Makel wahrgenommen werden. In den häufigsten Fällen besteht eine Erkrankung der Venen in Form von Krampfadern.

Krampfadern sind deshalb sichtbar, weil es sich dabei um oberflächlich erweiterte Venen handelt. Daher sind die geschlängelten, blauen Linien direkt unter der Haut oft deutlich erkennbar. Sie treten mit zunehmendem Alter auch vermehrt auf. Begünstigt wird die Entstehung in der Regel durch langes Stehen oder Sitzen. Aber auch ein schwaches Bindegewebe oder eine erblich bedingte Schwäche der Venenwände fördern Krampfadern.

Symptome bei Krampfadern

Abgesehen von der sichtbaren Linie, die sich in den meisten Fällen an den Armen und Beinen bildet, gibt es weitere Symptome, die vorhandene Krampfadern anzeigen. Auch Schwellungen, Spannungsgefühle und Druckschmerzen sowie Juckreiz oder Verfärbungen der Haut können im Rahmen der Venenerkrankung auftreten. In schwerwiegenden Fällen können sogar Geschwüre entstehen.

Risiken bei nicht behandelten Venenerkrankungen

Wird ein Venenleiden zu spät erkannt und behandelt, kann dies durchaus ernstzunehmende Risiken bergen. Wird aber bereits in einem frühen Stadium ein Venenarzt aufgesucht, können die erkrankten Venen durch einfache Methoden behandelt werden. Auf Rat des Venenarztes können Kompressionsstrümpfe und entspannende Tätigkeiten wie Sport und viel Bewegung bereits erste Symptome lindern.

Zu einem späteren Zeitpunkt der Erkrankung kann aber eine Therapie oder sogar Operation notwendig sein. Wird das Leiden nicht durch einen Venenarzt behandelt, können Thrombose, Krampfaderblutungen oder sogar ein offenes Bein (Beingeschwür oder Ulcus cruris) die Folge sein.

Venenärzte und Behandlungsmethoden von Krampfadern

Vor jeder Behandlung von Krampfadern untersucht der zuständige Venenarzt die Beschaffenheit der Venen per Ultraschall. Auch wird erst ein Patientengespräch im Rahmen einer Anamnese geführt, um alle Umstände der Venenerkrankung einschätzen zu können.

Dann erst legt der Arzt eine geeignete Behandlungsmethode fest.

Erfahrene Venenärzte mit neuster Technik und modernen Therapiemethoden, wie die Hautmedizin Bad Soden, können dann aus einer Vielzahl an Möglichkeiten wählen und die individuell optimale Therapie anbieten

Ist die Erkrankung noch nicht zu weit fortgeschritten, können pflanzliche Medikamente oder das Tragen von Kompressionsstrümpfen bereits Abhilfe schaffen.

Für langfristige Ergebnisse eignet sich die Venenverödung. Diese wichtige Therapieform wird so vorgenommen, dass durch die Injektion eines bestimmten Medikamentes die erkrankten Gefäße verschlossen werden. Durch die natürlichen Prozesse des Körpers werden diese dann abgebaut.

Moderne Verfahren von Venenärzten

Ein modernes Verfahren, das von Venenärzten immer häufiger eingesetzt wird, ist das Radiowellen-Verfahren (VNUS Closure) und die endovenöse Lasertherapie (EVLT). In der Hautmedizin Bad Soden als mögliche Alternativen zum operativen Eingriff bieten diese Methoden geringe bis gar keine Ausfallzeiten bei der Behandlung größerer erkrankter Stammvenen.

Aber auch Operationen wie das Stripping der Vene – also das Ziehen der Krampfader – oder mikrochirurgische Verfahren wie die Stichinzision, bei der das kranke Gewebe entfernt wird, sind langfristig erfolgreiche Methoden.

Bei kosmetisch störenden, feinen Äderchen, bei denen es sich oft um Besenreiser handelt, kann auch eine Laser-Behandlung eingesetzt werden.

Bildquelle: Pixabay

Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.