Die wichtigsten Mikronährstoffe für Ihre Power-Fettverbrennung

Die wichtigsten Mikronährstoffe für Ihre Power-Fettverbrennung

Vitamin C – das „Schlankvitamin“

Dieses Power Vitamin sorgt nicht nur für einen reibungslosen Funktionsablauf zahlreicher interner Körpervorgänge, sondern pusht auch ordentlich die Fettverbrennung. Der Organismus ist auf eine angemessene Vitamin-C-Versorgung dringend angewiesen, auch für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion.

Übergewichtige Menschen haben häufig einen Vitamin-C-Mangel. Dieser Mikronährstoff ist jedoch unverzichtbar wichtig für den Zellschutz und Zellernährung.

Das „Schlankmacher-Vitamin“ steckt in vielen Gemüse- und Fruchtsorten, so zum Beispiel in:

  • Zitronen
  • Orangen
  • Kiwi
  • Grapefruit
  • Erbsen
  • Kohl
  • Spargel
  • Himbeeren
  • Äpfel.

Tipp:

Geben Sie in Ihre Wasserflasche sehr gerne einen Spritzer Orange oder Zitrone! Das regt Ihren Fettstoffwechsel an und sorgt gleichzeitig für eine geschmackliche Abwechslung!

B-Vitamine – von essenzieller Bedeutung für einen gesunden Körper

Die Gruppe der B-Vitamine sind grundlegend wichtig für eine kräftige Muskulatur, für eine ideale Kohlenhydratverwertung sowie für gesunde Verdauungsprozesse. B-Vitamine kurbeln auch die Fettverbrennung an!

So stärkt Vitamin B1 beispielsweise die Muskeln und optimiert den Kohlenhydratstoffwechsel.

Vitamin B2 ist am Kohlenhydrat-, am Protein- und auch am Fettstoffwechsel beteiligt. Zudem spielt Riboflavin (Vitamin B2) eine wichtige Woche für den Energiestoffwechsel. Vitamin B3 (Niacin) ist für die Regulierung des Blutzuckerspiegels von großer Bedeutung. Auch für den Stoffwechsel ist Vitamin B3 sehr wichtig.

Vitamin B6 ist für den Aminosäuren-Stoffwechsel dringend erforderlich: Ansonsten kann es dazu kommen, dass wichtige Neurotransmitter und Hormone nicht produziert werden können. Zudem unterstützt Vitamin B6 den Muskelaufbau.

Auch Vitamin B12 ist von zentraler Bedeutung für Ihren Körper, insbesondere für einen leistungsstarken Stoffwechsel und die Zellneubildung.

Wertvolle B-Vitamin finden sich in Haferflocken, in Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Erbsen, Brokkoli, Hülsenfrüchten, Käse, Eiern, Zucchini, Paprika oder Avocado.

Vitamin D – das Sonnenvitamin

Verschiedene wissenschaftliche Forschungsstudien konnten aufzeigen, dass ein erhöhter Vitamin-D-Spiegel die Fettverbrennung anregt – vor allem den Abbau des so gefährlichen Bauchfetts (viszerales Fett).

Vitamin D ist ein fettlöslicher Mikronährstoff, der zum Beispiel für einen starken Knochenbau sowie für eine leistungsfähige Immunabwehr grundlegend wichtig ist. Diverse Mediziner und Wissenschaftler haben sich mit Einfluss von Vitamin D auf das Abnehmen auseinandergesetzt. Sie sind sich einig, dass Personen mit einem höheren Vitamin-D-Level im Blut mehr Fettmasse abbauen können.

Dieses Vitamin kann der Körper des Menschen von sich aus herstellen, nämlich unter ausreichender Sonnenlichteinstrahlung. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten kann es aber zu einem Vitamin-D-Mangel kommen, dem jedoch mit geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln vorgebeugt werden kann. Wenn Sie Vitamin D zuführen, sollten Sie aber auch auf eine ausreichende Vitamin-K-Zufuhr achten, da es ansonsten zu gesundheitlichen Risiken wie zum Beispiel gefährliche Gefäßablagerungen kommen kann.

Vitamin D findet sich auch in einigen Nahrungsmitteln, so zum Beispiel in fettreichen Fischsorten, Pilzen, Avocados oder Eiern.

Kalzium

Kalzium beeinflusst zum Beispiel die Verdauungsenzyme und hat zugleich auch eine entwässernde Wirkung.

Zudem ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass dieser Mikronährstoff essenziell wichtig für die Knochengesundheit ist. Eine optimale Deckung des Kalziumbedarfs fördert ebenso den Abbau der Fettmasse. Wenn es zu einer Kalzium-Mangelversorgung kommt, hilft auch das beste Diät-Programm nichts. Kalzium findet sich vor allem in grünem Blattgemüse, in Brokkoli und in Milchprodukten.

Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für den Fettabbau

Dieser Mikronährstoff ist von grundlegend wichtiger Bedeutung für Muskelkrämpfe und ist zudem auch ein hervorragender Schlankmacher! Magnesium versorgt die Zellen des Körpers mit Sauerstoff und regt den Fettabbau richtig an.

Dieser Mineralstoff ist grundlegend wichtig für das Nervensystem, die Leistungsfähigkeit sowie den Energiestoffwechsel. Kommt es zu einem Magnesiummangel sind muskuläre Krämpfe, eine stagnierende Gewichtsabnahme sowie Müdigkeitserscheinungen die Folge.

Magnesium findet sich vor allem in dunkelgrünem Blattgemüse, in Vollkornprodukten, Sojasprossen, Hülsenfrüchten und Zartbitterschokolade.

Zink für leistungsstarke Stoffwechselvorgänge

Auch dieses Spurenelement ist essenziell wichtig für den Stoffwechsel, vor allem für den Protein-, Zucker- und Fettstoffwechsel.

Des Weiteren ist Zink am Zellwachstum, an der Hormonbildung sowie am Immunsystem beteiligt. Durch falsche Ernährungsgewohnheiten kann es immer wieder zu einem Zinkmangel kommen, der auch eine Gewichtsreduktion deutlich beeinträchtigen kann.

Selen für gesunde Schilddrüsenfunktionen

Selen sorgt für die Gesunderhaltung des Immunsystems, der Nägel und der Haare. Auch für eine normale Funktion der Schilddrüse sowie zum Schutz vor oxidativem Stress ist Selen sehr wichtig. Eine Mangelversorgung kann zum Beispiel Heißhungerattacken auf Süßes nach sich ziehen. Des Weiteren braucht der Organisation Selen für die Bildung der „schlankmachenden“ Aminosäure Tyrosin.

Chrom

Auch dieses Spurenelement ist ein sehr wichtiger Baustein im Kohlenhydratstoffwechsel. Vor allem für die Verwertung von Zuckern ist Chrom von großer Bedeutung. Des Weiteren kann dieses Spurenelement die Blutfettwerte neutralisieren und die Cholesterinwerte verbessern. Auch für den Erhalt der Muskelmasse sowie für die Gewichtsreduktion ist Chrom ein essenziell wichtiger Mikronährstoff.

Aminosäuren

Auch einzelne Aminosäuren können für eine Gewichtsreduktion sehr bedeutsam sein, so etwa für die Steuerung des Appetitempfindens.

Die Aminosäure Arginin regt zum Beispiel die Ausschüttung von schlankmachenden Botenstoffen an. Auch Carnitin ist sehr wichtig für die Fettverbrennung: Es schleust langkettige Fettsäuren in das Innerste der Mitochondrien, die „Kernkraftwerke der Zellen“. Somit spielt Carnitin eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung über Fette. Vor allem stark übergewichtige Menschen leiden häufig unter einem trägen Energiestoffwechsel. Hier kann Carnitin die Verbrennungsprozesse wieder auf Hochtouren bringen.

Die Aminosäure Cystein schützt die Zellen vor dem Absterben sowie vor schädlichen freien Radikalen. Gleichzeitig reguliert Cystein die Produktion vieler Hormone, so auch welche, die für das Sättigungsempfinden von Bedeutung sind.

Die besten Empfehlungen für Ihre Schlank-Ernährung

Ernähren Sie sich ausgewogen, bunt und facettenreich

Schöpfen Sie aus der Vielfalt der Nahrungsmittel, die Ihnen zu Verfügung stehen, denn durch eine vitamin-, nähr- und vitalstoffreiche Ernährung schaffen Sie die beste Grundlage für einen nachhaltigen Gewichtsverlust.

Probieren Sie auch immer wieder neue Gemüse- oder Fruchtsorten aus.

Kochen Sie selbst für sich, denn so behalten Sie die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten und es wird Ihnen mit Sicherheit doppelt so gut schmecken!

Essen Sie nicht zu hastig!

Lassen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten und planen Sie auch unbedingt zwischen den einzelnen Essenzeiten ausreichen Pausen ein. Ihr Körper braucht Zeit, um die aufgenommene Nahrung aufzunehmen, zu verdauen und für sich zu verwerten. Wenn Sie bewusst und langsam essen, werden Sie auch besser spüren, wenn Sie satt sind. Nach ungefähr 20 Minuten meldet sich das Sättigungsgefühl und Sie wissen, dass Ihre Mahlzeit beenden können. Das ist optimal für ein erfolgreiches Abnehmen!

Tierische Nahrungsmittel und Milchprodukte bitte nur in moderaten Mengen

Ihre Ernährung sollte überwiegend aus pflanzlicher Kost bestehen. Dennoch sollten auch tierische Produkte nicht vollständig fehlen, denn sie liefern Ihrem Körper viele essenzielle Nährstoffe wie etwa Kalzium oder Eisen.

Auch Milch und Milchprodukte sind ein Bestandteil einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung, vorausgesetzt, dass keine Nahrungsmittelintoleranzen vorliegen oder Sie sich für eine alternative Ernährungsweise wie eine Vegan- oder Veggie-Ernährung entschieden haben.

Setzen Sie Wurst, Eier und Fleisch dennoch nur in sehr moderaten Mengen auf den Speiseplan, denn diese Lebensmittel enthalten oftmals viel Fett und leider auch viel Cholesterin.

Vergessen Sie nie, genug zu trinken!

Mindestens zweieinhalb bis drei Liter sollten Sie pro Tag trinken. Greifen Sie hier bevorzugt zu kalorienfreien Getränken – vor allem zu Wasser. Auch ungesüßte Tees oder stark verdünnte Schorlen sind in Ordnung.

Ihr Wasser können Sie jeden Tag mit neuen Zutaten aufpeppen, so zum Beispiel mit frischen Zitronenscheiben, Limettensaft, Melisse oder frischer Pfefferminze! Da kommt mit Sicherheit keine Langweile auf und Sie greifen gerne zur Wasserflasche.

Von alkoholischen Getränken, zuckerreichen Limonaden und Energydrinks sollten Sie hingegen Abstand nehmen!

Verwenden Sie zur Mahlzeitenzubereitung nur frische Zutaten

Selbstgekochte Gerichte schmecken richtig gut. Gleichzeitig haben Sie die volle Kontrolle über die Zutaten, die Sie verwenden möchten. Fertiggerichte sind häufig voller ungesunder Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, zugesetztem Zucker und Konservierungsmitteln. Gleichzeitig fehlt es massiv an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente.

Wenn Sie selbst kochen, ersparen Sie sich ungesunde Zusätze und ein Extraplus an Kalorien!

Genussvoll essen

Achten Sie bei Ihren Mahlzeiten immer auf die Signale Ihres Körpers. Essen sollten nicht nur Nahrungsaufnahme sein, sondern auch Genuss. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und wählen Sie Ihre Nahrungsmittel bewusst aus. Genießen Sie jeden Bissen.

Setzen Sie auf hochqualitative Fette

Fett hat in der Gesellschaft mittlerweile einen schlechten Ruf. Gerade dieser Makronährstoff hat allerdings ganz wertvolle Eigenschaften für Ihren Organismus. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie die richtigen Fettquellen auswählen. Greifen Sie häufiger zu Fischen, Nüssen und wertvollen Ölen. Diese liefern Ihrem Körper nämlich essenziell wichtige Omega-3-Fettsäuren. Vermeiden Sie hingegen gesättigte Fette und Transfette. Verbannen Sie die richtigen Fette nicht aus Ihrer Ernährung, sondern achten Sie vielmehr auf hochwertige Fettquellen.

Tappen Sie nicht in die Zuckerfalle

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Zuckerverzehr in Grenzen hältst. Vermeiden Sie kalorienhaltige und zuckerhaltige Getränke und greifen Sie lieber zu ungesüßtem Tee oder Wasser. Vermeiden Sie Produkte, die Ihnen keinerlei Nährstoffe, sondern nur leere Kalorien liefern. Der Blutzuckerspiegel wird durch den Zuckerkonsum negativ beeinflusst. Dies führt im Umkehrschluss zu Heißhungerattacken und Übergewicht. Achten Sie auf alternative Süßungsmittel wie zum Beispiel Stevia.

Die richtige Mahlzeitenzubereitung ist entscheidend!

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel auf saisonale und frische Produkte. Bei der Zubereitung ist es wichtig zu wissen, dass es Lebensmittel gibt, die sehr hitzeempfindlich sind. Die ideale Zubereitung ist deshalb von großer Bedeutung, da ansonsten wertvolle Nährstoffe verloren gehen. Es gibt Produkte, die nur bei geringer Hitzezufuhr und mit wenig Fett oder Wasser gegart werden sollten. Prüfen Sie vor der Zubereitung daher, wie das Lebensmittel am besten zubereitet werden sollte. So bleibt nicht nur die Fülle der Nährstoffe erhalten, sondern auch der frische Geschmack.

Greifen Sie bevorzugt zu komplexen Kohlenhydraten

Bei der Auswahl Ihrer Getreideprodukte sollten Sie zu der Vollkornvariante greifen, denn diese enthält komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine. Diese wertvollen Nährstoffe tun Ihrer Gesundheit und besonders auch Ihrem Darm etwas Gutes. Greifen Sie daher öfters zu Dinkel- oder Roggenprodukten. Die Kombination von komplexen Kohlenhydraten mit fettarmen Beilagen ist der ideale Begleiter für Ihr Abnehm-Programm.

Gemüse und Früchte sind unverzichtbar für Ihr Wohlbefinden

Frisches Obst und Gemüse ist nicht nur besonders lecker, sondern liefert Ihnen auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Greifen Sie täglich zu diesen Lebensmitteln. Es wird empfohlen pro Tag zwei Portionen Obst und drei aus Gemüse zu verzehren. Gemüsesäfte oder auch selbstgemachte Smoothies sind hier ebenso eine gesunde Variante, die für eine volle Vitamin- und Nährstoffpower sorgen.

Eine gesunde Ernährung sorgt für einen ausbalancierten hormonellen Haushalt. Sind die Hormone im Gleichgewicht, können auch alle Stoffwechselvorgänge optimal ablaufen. Das ist definitiv die beste Voraussetzung zum Schlankwerden und Schlankbleiben!

Bildquelle: Pixabay

Autor(in)

Christina Zoicas ist im Onlinemarketing sowie in der Suchmaschinenoptimierung tätig und lebt im wunderschönen Münchener Umland. Zudem betreibt sie gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin eine eigene Textagentur und schreibt erfolgreich Artikel und Bücher im Ernährungs-, Medizin- und Fitnessbereich.

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