Sonnenstichgefahr

Sonnenstichgefahr

Die Sonne ist bei nahezu jedem sehr gerne gesehen und wird von vielen herbeigesehnt. Die Gefahr, einen Sonnenstich zu bekommen, wird gerne unterschätzt. Dabei ist es nicht einmal erforderlich in die Ferne zu verreisen. Auch hier bei uns in Deutschland ist die Gefahr einen Sonnenstich zu erleiden hoch. Es gibt ein paar typische Symptome für zu ausgiebiges Sonnenbaden. In manchen Fällen kann ein Sonnenstich nicht mehr so ganz glimpflich verlaufen.

 

Was genau ist eigentlich ein Sonnenstich?

Beim Sonnenstich kommt es durch die Wärmestrahlung im Sonnenlicht zur Reizung von Teilen des Hirngewebes oder der Hirnhaut. Das kann passieren, wenn Kopf und Nacken dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind. Die ultravioletten Strahlen sind in dem Fall aber nicht schuld. Sie verursachen die Bräunung der Haut und den Sonnenbrand. Für einen Sonnenstich ist es wohl die langwellige Wärmestrahlung des Sonnenlichts. Durch sie kann es zu einer lokalen Überwärmung des Kopfes kommen. Die Blutgefäße im Gehirn werden erweitert, was zu einer Aussendung bestimmter Botenstoffe führt, die eine Entzündung der Gehirnhäute auslösen.

Der Sonnenstich muss vom Hitzschlag unterschieden werden. Der Hitzschlag äußert sich durch eine Störung des gesamten Körpers durch anhaltende Wärmeeinwirkung. Es kommt zu einem Wärmestau, bei dem die gesamte Körpertemperatur erhöht wird. In vielen Fällen steigt sie auf über 40 Grad. Da sich der Körper nicht mehr selbst kühlen kann, kommt es in einigen Fällen zu einem lebensbedrohlichen Zustand. Beim Sonnenstich ist ausschließlich der Kopf betroffen.

Im schlimmsten Fall kann es zu einem gefährlichen Hirnödem kommen, wenn das Gehirn vom Sonnenstich betroffen ist.

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Wie äußern sich die Symptome?

Wer lange ohne Kopfbedeckung in der prallen Sonne verbringt, ist gefährdet einen Sonnenstich zu erleiden. Das kann bei einer Wanderung, Sportveranstaltung, einem Konzert oder auch bei einem langen Tag am Strand passieren. Trifft die Wärme der Sonnenstärke direkt auf die Stirn oder den Nacken, werden Gehirnhaut und Hirngewebe gereizt. Es kommt zur Ausweitung der Blutgefäße, es kann zur lebensbedrohlichen Gehirnschwellung kommen. Personen mit wenig Haar, Säuglinge und Kinder sind besonders anfällig für einen Sonnenstich. Bei Kindern ist das Risiko durch die dünnere Schädeldecke besonders hoch.

Typische Symptome für einen Sonnenstich sind ein hochroter, heißer Kopf, starke Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Probleme mit dem Kreislauf, Krämpfe, Schüttelfrost und Schwindel, Fieber und Bewusstseinsstörungen bis hin zu Bewusstseinsverlust. Die Symptome treten in vielen Fällen erst nach einigen Stunden ungeschützten Aufenthalts auf. Das Abklingen kann in wenigen Stunden sein, sie können aber auch über mehrere Tage lang anhalten.

 

Was kann beim Sonnenstich getan werden?

Die direkte Isolation ist die erste Maßnahme. Das bedeutet, den Betroffenen sofort in einen schattigen Bereich zu bringen, der nach Möglichkeit auch kühl ist. Kopf und Oberkörper sollten gegenüber dem Rest vom Körper höher gelagert werden. Durch kalte Umschläge oder Coldpacks auf Kopf und Nacken lässt sich eine Abkühlung erreichen. Solange die Beschwerden anhalten, sollte der Betroffene das Bett nicht verlassen.

Bessert sich trotz der Maßnahmen der Zustand nicht an wenigen Minuten oder der Betroffen wir bewusstlos, sollte unbedingt ein Notarzt verständigt werden. Der Kreislauf ist in dem Fall stark belastet, das darf nicht unterschätzt werden. Hier kann der Sonnenstich sogar lebensgefährlich werden.

 

Wie lässt sich einem Sonnenstich vorbeugen?

Hausmittel und weitere Maßnahmen bei Sonnenstich

Löse einen Löffel Kochsalz in einem Glas Wasser auf und trinke von dieser Lösung alle zehn Minuten einen Schluck. Alternativ kannst du auch Wasser und Tee mit Salzzusatz trinken.

Trinke einen isotonischen Drink, dieser sollte jedoch nicht eiskalt sein.

Mache einen Nackenumschlag mit kühlendem Joghurt oder Quark.

 

Wer ein Schmerzmittel wie zum Beispiel Ibuprofen einnehmen möchte, sollte das erst nach ärztlicher Rücksprache tun, liegt ein sehr starker Sonnenstich oder sogar ein Hitzschlag vor, sollten schmerzstillende Medikamente nämlich nicht eingesetzt werden.

Sind die Beschwerden übermäßig stark, der Kreislauf schwach und ist der Betroffene sehr benommen, sollte sofort ein Notarzt konsultiert werden.

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Sonnenstich vorbeugen

Wer im Sommer viel Zeit im Freien verbringt, ist gefährdeter, einen Sonnenstich zu erlangen. Das Problem: Viele Betroffene merken gar nicht, dass sie sich zu lange in der Sonne aufgehalten haben.

Ist man an Meer oder See unterwegs und springt regelmäßig ins kühlende Nass, geht man schließlich davon aus, dass das Wasser den Körper zuverlässig abkühlt.

Aber auch an Orten, an denen die Umgebungstemperaturen eher als kühl empfunden werden, droht die Gefahr, die starke Sonneneinstrahlung zu unterschätzen. Das kann unter anderem der Fall sein, wenn man beim Wandern im Gebirge unterwegs ist – schließlich nimmt die Sonnenstrahlung pro 1000 Höhenmeter um etwa 15 bis 20 Prozent zu, weil in den Bergen die Luftschicht dünner ist.

Neben ausreichendem Sonnenschutz für die Haut, solltest du auch deinen Kopf ausreichend schützen und bei starker Sonneneinstrahlung stets eine Kopfbedeckung in hellen Farben tragen (sogar beim Baden). Am besten bedeckt sie nicht nur den Kopf, sondern auch den Nacken.

Während der Mittagszeit scheint die Sonne am intensivsten, suche dann besser einen Schattenplatz auf – zu lange solltest du dich sowieso nicht in die pralle Sonne legen, vor allem auch, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Trinke außerdem immer genug Wasser, um dich abzukühlen. Generell gilt, dass man an heißen Tagen zusätzlich zur empfohlenen Tagesmenge einen halben Liter Wasser mehr trinken sollte.

Besonders vorsichtig sollten zudem Sportler sein. Auch sie müssen – vor allem bei Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren – ihren Kopf schützen. Gesünder ist es, das Training auf den frühen Morgen oder in den Abend zu verlegen – da ist die Gefahr für einen Sonnenstich geringer.

 

Bildquelle: © John Smith / Fotolia

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Silke Reininger, selbstständige Bürodienstleisterin, Tierheilpraktikerin, Personalreferentin und Journalistin, lebt mit Mann und 2 Hunden im wunderschönen Oberbayern im Großraum München. Vielseitig interessiert, sportlich, aufgeschlossen, Naturverbunden.

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