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Wenn der Ellbogen Ärger macht

Wenn der Ellbogen Ärger macht

Tennisarm, Tennisellbogen oder Mausarm sind typische Bezeichnungen, die alle das Gleiche beschreiben. Das Resultat von einseitiger oder starker Belastung. Das kann beim Tennisspielen sein, obwohl die wenigsten den Tennisarm daher haben. Aber auch Computer oder Kassenarbeit können der Grund sein. Genauso wie Arbeiten wie Malern, Schreinern oder schweres Heben. Die Schmerzen äußern sich an der Ellenbogenaußenseite. Der Schmerz kann allerdings in den gesamten Arm ausstrahlen. Beim Tennisarm braucht es Geduld, da die Schmerzen oftmals erst nach einigen Monaten wieder vergehen.

 

Die Symptome

Meistens treten die Schmerzen bei Berührung oder Bewegung auf. Sie können dabei bis in den Ober- und Unterarm und/oder die Hand ausstrahlen. Schon bei einfachen Belastungen können sie auftreten. Sind die Beschwerden sehr ausgeprägt kann es schon beim Heben von einem Glas oder einer Tasse zu Schwierigkeiten kommen. Der Arm ist in vielen Fällen bewegungseingeschränkt und kraftvolles Zugreifen daher oft nicht möglich. Wird dem Arm Ruhe gegönnt, lassen die Schmerzen oft nach. Es kann sogar des nachts zu Beschwerden kommen, die den Schlaf behindern. Treten die Beschwerden an der Innenseite des Ellenbogens aufs, handelt es sich hingegen um einen sogenannten „Golferarm“.

 

Ursachen für den Tennisarm

Der Ansatz der Muskelsehnen im Ellbogenaußenbereich ist bei einem Tennisarm betroffen. Die Sehnen, die an der Streckung des Handgelenks beteiligt sind, setzen hier an. Daher kann es bei bestimmten Hand- und Armbewegungen zu den Beschwerden kommen. Das kann beim Beugen, Strecken, Drehen, Greifen und Heben sein.

Menschen mit normalerweise wenig geforderter Unterarmmuskulatur, die plötzlich stark belastet wird, können sich einen Tennisarm zuziehen. Es muss aber nicht immer eine kurze starke Belastung sein, auch bei regelmäßiger einseitiger Belastung kann der Tennisarm auftreten. Während früher davon ausgegangen wurde, dass ein Tennisarm durch eine Entzündung in der Muskulatur entsteht, glaubt man heute eher, dass durch Über- oder Fehlbelastungen kleine Verletzungen und Verschleiß am Ansatz der Muskelsehnen der Grund sind. Die genaue Ursache für den Mausarm ist aber immer noch nicht genau geklärt.

 

Was tun?

Die Beschwerden gehen oft nach wenigen Wochen wieder weg. Sie können aber auch einige Monate bleiben. Schmerzfrei sind ungefähr 80 % der Betroffenen innerhalb von einem Jahr. Es gibt aber auch Fälle, bei denen es länger dauert.

Auf jeden Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, der die Diagnose bestätigt. Durch die Behandlung sollen die Schmerzen gelindert werden. Das weitere Ziel ist, Beweglichkeit und Belastbarkeit von Arm und Handgelenk zu verbessern. Dabei sollten die Ursachen, die für die Schmerzen verantwortlich sind, vermieden werden. Manuelle Therapie oder Krankengymnastik kann helfen. In manchen Fällen kommen Antirheumatika oder Spritzen zum Einsatz. Manchmal allerdings verschwinden die Probleme mit einiger Geduld ganz von allein. Hin und wieder wird zu einer Operation geraten, deren Nutzen beim Tennisarm aber ebenfalls nicht belegt ist. Wenn die Beschwerden auftreten, ist es hilfreich, den Arm so gut es geht zu schonen.

 

Fazit

Wer unter einem Tennisarm leidet, sollte nach Möglichkeit den Arm schonen. Es lassen sich natürlich nicht immer alle Tätigkeiten vermeiden, die die Schmerzen auslösen. Verschiedene Bandagen und Manschetten werden angeboten, ihr Nutzen ist allerdings ebenso wie der von Spritzen und Medikamenten nicht bewiesen. In erster Linie braucht es beim Mausarm Geduld.

 

Bildquelle: © Halfpoint / Fotolia

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Silke Reininger, selbstständige Bürodienstleisterin, Tierheilpraktikerin, Personalreferentin und Journalistin, lebt mit Mann und 2 Hunden im wunderschönen Oberbayern im Großraum München. Vielseitig interessiert, sportlich, aufgeschlossen, Naturverbunden.

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