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Alles über die Lichttherapie mit Tageslichtlampen

Alles über die Lichttherapie mit Tageslichtlampen

02Haben Sie schon einmal etwas von der sogenannten Lichttherapie gehört? Gerade im Winter handelt es sich hierbei um eine wirkungsvolle Methode, um den menschlichen Organismus mit genügend Licht zu versorgen. Vor allem bei depressiven Verstimmungen oder anderen Leiden wirkt die moderne Lichttherapie lindernd. Die Therapie funktioniert denkbar einfach und zeigt dennoch bei vielen Anwendern eine Wirkung.

Gründe für eine Therapie mit Licht

Wenn Menschen nur sehr selten mit echtem Tageslicht in Berührungen kommen, dann ist das alles andere natürlich. Dennoch lässt es sich nicht vermeiden, gerade im Herbst und Winter die meiste Zeit drinnen zu verbringen. Kommt ein stressiger Alltag und lange Tage im Büro hinzu, so halten sich viele Menschen nur noch an den Wochenenden für längere Zeit im Freien auf. Wenn der Himmel bewölkt ist oder es mehrere Tage nur regnet, bekommt der Körper im schlimmsten Fall über Wochen keine wärmenden Sonnenstrahlen ab.

Fest steht: Ein anhaltender Mangel an natürlichem Licht kann zu einer Depression und allgemeinem Unwohlsein führen. Doch diesem Effekt können Sie mit einer Lichttherapie aktiv entgegenwirken. Viele verschiedene Arten von Tageslichtlampen sorgen dafür, dass Sie auch in den eignen vier Wänden natürlich wirkendes Licht nutzen können, welches Ihrem Organismus guttut.

So wirkt eine Therapie mit Tageslicht auf Betroffene

Wer zu wenig Licht abbekommt, bei dem geraten die Stoffe Melatonin und Serotonin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Dieses Phänomen kann bei jungen Menschen ebenso auftreten wie bei Alten, Gesunden, Kranken und Menschen verschiedener Geschlechter. Kommen die beiden genannten Hormone nachhaltig aus dem Gleichgewicht, so kann unsere innere Uhr nicht mehr funktionieren. Melatonin ist nämlich unter anderem dafür verantwortlich, dass wir schnell einschlafen und gut durchschlafen können. Serotonin bewirkt genau das Gegenteil: Am Morgen schüttet der Körper das Serotonin aus, damit wir rechtzeitig aufwachen und fit in den Tag starten können.

Serotonin wird allerdings nur dann in ausreichendem Maße ausgeschüttet, wenn der Körper mit genügend natürlichem Licht versorgt wird. Ist das nicht der Fall, fühlen sich viele Menschen den ganzen Tag über schlapp und antriebslos. Kennen Sie das Gefühl, nicht richtig wach zu werden? Dieses Phänomen kann zum Beispiel durch einen Mangel an Licht bzw. Serotonin ausgelöst werden. Doch das Hormon hat noch eine andere, nicht weniger wichtige Aufgabe: Es wirkt wie ein natürliches Antidepressivum. Kurzum: Es macht uns glücklich und ausgeglichener – sogar in akut stressigen Situationen.

Die Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe kann den Mangel an Sonnenlicht ausgleichen und gegen die klassische Winterdepression helfen, weil Sie die Produktion von Melatonin und Serotonin gezielt ankurbelt. Zudem soll die Therapie mit Licht sogar schneller helfen als das Aufhalten im Sonnenlicht. Das liegt vor allem daran, dass sowohl die Intensität als auch die zeitlichen Intervalle gezielt eingesetzt werden können. Zusätzlich bringt eine Therapie mit Licht keine Nebenwirkungen mit sich.

Ärztliche Beratung vor einer Therapie mit Licht

Auch wenn die Lichttherapie sich positiv auf das Gemüt auswirkt, sollte die Anwendung dennoch mit einem Arzt abgesprochen werden. Die meisten Mediziner haben nichts dagegen einzuwenden, wenn Patienten das Licht zu Hause einsetzen, um dadurch positive Effekte zu erzielen. Dennoch sollten einige Dinge unbedingt bereits vorab abgeklärt werden.

Natürlich werden Depressionen und andere Verstimmungen nicht ausschließlich durch einen Mangel an Tageslicht ausgelöst. Aus diesem Grund sollten andere, eventuell schwerwiegendere Ursachen nicht ignoriert werden. Es gibt neben psychischer Gründe auch eine ganze Vielzahl verschiedener organischer Erkrankungen, die sich ebenfalls negativ auf den Gemütszustand auswirken können. Dazu gehört Diabetes, verschiedenen Viruserkrankungen und eine Unterfunktion der Schilddrüsen. Diese Ursachen sollten unbedingt von einem fachkundigen Arzt abgeklärt werde, um eine möglicherweise schlimme Krankheit nicht zu verschleppen. Schädlich ist eine Lichttherapie allerdings auch dann nicht, wenn die Depression nicht durch einen Lichtmangel kommt.

In einigen wenigen Fällen sollte die Lichttherapie nur vorsichtig eingesetzt werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine Erkrankung der Augen diagnostiziert wurde. Auch bestimmte Psychopharmaka vertragen sich nicht so gut mit dem Licht aus der Tageslichtlampe. Klären Sie diese Eventualitäten unbedingt vor dem Einsatz mit Ihrem Hausarzt ab.

Tageslichtlampen: So funktionieren sie

Spezielle Tageslichtlampen sind in der Regel eher großflächig und organisch geformt. Diese Form wurde nicht nur aus optischen Gründen gewählt, sondern vor allem wegen der Funktion. Die Geräte strahlen das Tageslicht großflächig ab und verwenden dafür ein Licht, welches dem klassischen Lichteinfall am Mittag ähnlich ist. In die Lampen werden spezielle UV-Filter eingebaut. Auf diese Weise können die Hersteller sichergehen, dass nur der gesunde Teil des Tageslichts das menschliche Auge und die Haut erreicht.

Besonders effektiv funktionieren solche Lampen, die zwischen 3000 und 10000 Lux Helligkeit aufweisen. Eine halbe Stunde pro Tag reicht bereits aus, um im Winter die fehlende Sonne auszugleichen und die Stimmung zu verbessern.

 

Bildquelle: © reichdernatur / AdobeStock

Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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