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Was ist COPD?

Was ist COPD?

COPD ist ein internationaler Fachausdruck, der aus dem Englischen stammt. Es handelt sich um die Abkürzung für chronic obstructive pulmonary disease. Damit wird eine chronisch-obstruktive Bronchitis (COB), mit oder ohne Lungenemphysem, bezeichnet. Mit obstruktiv wird die Verengung der Atemwege bezeichnet. Beide Krankheitsbilder zeichnen sich dadurch aus, dass der Luftstrom behindert ist, besonders beim Ausatmen. COPD ist somit ein Sammelbegriff, der die beiden chronisch-obstruktiven Lungenkrankheiten COB und Emphysem umfasst. Die Hauptursache für COPD ist Rauchen.

 

Wie oft kommt COPD vor?

In den letzten zehn Jahren haben fast alle Lungenerkrankungen weiter zugenommen. Bei den chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist die Entwicklung aber besonders dramatisch. Es handelt sich dabei um eine irreversible Erkrankung der Atemwege. Im Vergleich lag die Zahl der Todesfälle im Jahr 2011 um fast 25 Prozent höher als im Jahr 2005. Durch die hohe Dunkelziffer sind exakte Aussagen schwierig, da die Erkrankung nicht immer diagnostiziert wird. Bei den über 40-jährigen gehen Experten in Deutschland von zehn bis zwölf Prozent Betroffenen aus. Im Jahr 2050 soll es einer Prognose zufolge acht Millionen COPD Patienten geben. Es gibt bisher noch keine Auswirkungen, die sich durch Rauchverbote im öffentlichen Raum feststellen ließen. Es gibt Patienten, die unter COPD leiden, aber nie geraucht haben. Das sind heute mehr als früher.

Tabakrauchen ist der Risikofaktor Nummer eins. Scheinbar kommen aber auch andere Umwelteinflüsse dazu. In Deutschland sind ungefähr acht bis zwölf Prozent der Bevölkerung von COPD betroffen. Die Krankheit übertrifft damit die Zahl der Erkrankten, die zusammengenommen an Asthma, Lungenentzündung und Lungenkrebs, leiden. Während die Krankheit bisher oftmals zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr ausbrach, nahm die Erkrankungshäufigkeit im Alter ab 50 Jahren zu. Im siebten Lebensjahrzent erreichte sie ihren Höhepunkt.

Heute beginnen viele Jugendliche um einiges früher mit dem Rauchen. Die COPD Fälle treten daher wahrscheinlich in Zukunft ebenso früher auf. Bei ca. 15-20% bildet sich eine COPD bei Rauchern, die ungefähr 20 Jahre rauchen. Männer erkranken fast doppelt so oft wie Frauen, unabhängig vom Zigarettenkonsum. Es kann innerhalb von bestimmten Familien zu häufigeren Vorfällen kommen. Das deutet auf eine erbliche Veranlagung hin, einen Nachweis dafür gibt es aber noch nicht.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es weltweit circa 600 Millionen Menschen, die von COPD betroffen sind. In den USA ist COPD die vierhäufigste Todesursache, in Europa ist sie bereits auf Platz drei. Hauptsächlich ist in den letzten drei Jahrzenten ein starker Anstieg durch Rauchen zu verzeichnen. Zwischen 1960 und 1998 ist die Sterblichkeit bei Männern durch COPD um 344 % gestiegen, im selben Zeitraum sind es bei Frauen 1.000 %. Die Erkrankung wird bis 2020 auf der Welt den dritten Platz der Krankheiten einnehmen, die am häufigsten zum Tod führen.

 

Risiko und Ursache

80-90 % der COPD Fälle werden in der westlichen Welt durch Rauchen verursacht. Tabakrauchen macht das Risiko um 13-fach höher an COPD zu erkranken. Für die so genannte Raucherlunge ist es der wesentliche Risikofaktor. Bei älteren Rauchern leiden bis zu 50 % unter einer COPD. Die Gesamtzahl der lebenslang gerauchten Zigaretten bestimmt das Risiko eine COPD zu entwickeln. Gerechnet wird in sogenannten Packungsjahren. Ein Packungsjahr bedeutet über den Zeitraum von einem Jahr den Konsum eines Rauchers von durchschnittlich einer Packung täglich. Das lässt sich auf den persönlichen, jeweiligen Konsum umrechnen. Beispielsweise können 20 Packungsjahre bedeuten, 2 Schachteln jeden Tag in 10 Jahren oder eine Schachtel pro Tag in 20 Jahren.

Über ein Viertel der nichtrauchenden Bevölkerung ist in Deutschland regelmäßig Passivrauch ausgesetzt. Daran sterben nach Einschätzung der European Respiratory Society (Europäische Lungenfachgesellschaft) jährlich 4.000 Nichtraucher an den Folgen. Bei über 900 Nichtrauchern ist allein das COPD dafür verantwortlich. Kinder, die passiv „mitrauchen“ müssen, bekommen öfter Atemwegsinfektionen und haben ein höheres Risiko Asthma bronchiale oder andere Atemwegserkrankungen zu bekommen. Die weitgehend flächendeckenden Rauchverbote in Deutschland sind daher mehr als notwendig.

COPD muss nicht immer durch Rauchen entstehen. Die Gene können ebenso eine Rolle spielen. Eine angeborene Erbkrankheit, der so genannte Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, kann ebenso eine Ursache sein. Frauen reagieren empfindlicher auf die Auswirkungen des Rauchens. Sie müssen öfter im Krankenhaus wegen einer COPD behandelt werden.

 

Das Krankheitsbild

Bei der COPD handelt es sich grundsätzlich um eine schwere, fortschreitende Lungenerkrankung. Zunächst tritt die Atemnot nur bei körperlicher Belastung, später im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe auf. Bei der COPD handelt es sich nicht nur um eine Lungenkrankheit. Es kommen im fortgeschrittenen Stadium weitere Beschwerden dazu. Die COPD ist eine sogenannte Systemerkrankung, die viele verschiedene Organe betreffen kann. Vorrangig zeigt sich ein zunehmender Leistungsverfall bei schnellem Gewichtsverlust. Das Gewicht kann sich innerhalb von wenigen Wochen um mehrere Kilogramm verringern. Die Muskelmasse und Knochendichte verändern sich, dazu kommen psychische Probleme. 40-70% der Betroffenen leiden unter Angst und Depressionen. Es kann auch zu Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems in schweren Fällen kommen. Durch die Sauerstoffarmut (Hypoxämie) entsteht das sogenannte Cor pulmonale durch akute oder chronische Drucksteigerungen im Lungenkreislauf. Dazu können Ödeme in den Beinen kommen und aufgrund einer Überlastung der rechten Herzhälfte eine Rechtsherzinsuffizienz.

Die Raucher, die nicht oder noch nicht an einer COPD erkrankt sind, haben wesentlich öfter Husten und Auswurf. Das Ende des Rauchens kann den Raucherhusten verbessern. Die Lungenfunktion kann durch den Raucherhusten schlechter werden. Er steigert auch die zukünftig notwendigen Krankenhausaufenthalte. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben eindeutig nachgewiesen, dass durch das Rauchen in der Jugend das normale Lungenwachstum reduziert wird, was im späteren Leben nachgewiesen werden kann.

 

Fazit

Dass Rauchen schlecht ist, weiß jeder. Dennoch rauchen immer noch jede Menge Menschen und schaffen es nicht aufzuhören. Die Folgen sind extrem und können das Leben unheimlich einschränken. Die Symptome belasten die Patienten und schränken sie massiv ein. Leistungsabfall und Abnahme der Muskelmasse sind nur zwei der begleitenden Symptome. Die Lebenserwartung bei COPD-Patienten ist geringer als bei Nicht Erkrankten.

 

Bildquelle: Pixabay

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Silke Reininger, selbstständige Bürodienstleisterin, Tierheilpraktikerin, Personalreferentin und Journalistin, lebt mit Mann und 2 Hunden im wunderschönen Oberbayern im Großraum München. Vielseitig interessiert, sportlich, aufgeschlossen, Naturverbunden.

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