Gibt es neue Möglichkeiten für die Behandlung von Hepatitis?

Gibt es neue Möglichkeiten für die Behandlung von Hepatitis?

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Sie ist ein effektiver Lieferant für Energie und fungiert gleichzeitig als Entgifter. Die größte Drüse ist das zentrale Organ, wenn es um einen reibungslosen Stoffwechsel geht, zudem produziert die Leber Galle, die für eine gesunde Verdauung wichtig ist. Umso schlimmer ist es, wenn die Leber krank wird und ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen kann. Eine der Krankheiten, die die Leber treffen kann, ist Hepatitis, eine Viruserkrankung, die zur Entzündung der Leber führt.

Eine ernste Erkrankung

In der Regel sind es Viren, die Hepatitis auslösen. Weitere Ursachen für die Krankheit, die der Leber schwer zu schaffen macht, sind neben dem übermäßigen Genuss von Alkohol und Drogen auch Autoimmunerkrankungen. Besonders dramatisch ist eine sogenannte Autoimmunhepatitis. Bei dieser Erkrankung entwickelt der Organismus Antikörper gegen das eigene Lebergewebe. Das kann zu einer Leberzirrhose, zu Leberkrebs und schließlich zu Leberversagen führen. Die Viren, die Hepatitis auslösen, sind in Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel und Sperma zu finden. Die Übertragung findet entweder durch engen körperlichen Kontakt oder durch kontaminierte Lebensmittel statt. Unterschieden wird Hepatitis in fünf Arten, wobei Hepatitis D nur dann auftreten kann, wenn der Patient bereits an Typ B erkrankt ist.

Kann Cannabis bei Hepatitis hilfreich sein?

Beim Wort Cannabis denken die meisten Menschen an Haschisch und ans Kiffen. Dabei ist Cannabis eine bekannte Heilpflanze und das schon seit sehr langer Zeit. Medizinisches Cannabis lindert Schmerzen und hilft unter anderem Menschen, die unter Parkinson leiden, ein relativ normales Leben zu führen. Wenn es um eine Behandlungsmöglichkeit bei Hepatitis geht, dann spielt Cannabidiol, kurz auch CBD, eine wichtige Rolle. CBD ist ein Bestandteil in Hanf und Cannabis, jedoch löst es keine berauschende oder süchtig machende Wirkung aus. Cannabidiol hat sich auch bei der Behandlung von anderen Leiden einen guten Namen gemacht. Besonders effektiv ist es laut einer Studie der Universität von South Carolina jedoch bei der Leberentzündung Hepatitis.

Eine Linderung der Symptome

Cannabidiol, wie es beispielsweise bei Nordic Oil im Angebot ist, hilft dem Körper, besser mit den Symptomen einer Hepatitis umzugehen. CBD hat die Eigenschaft, die Leberentzündungen zu reduzieren und die Bildung von Narben auf dem so wichtigen Organ zu stoppen. Zudem kann das Cannabidiol dabei helfen, die Entzündung bei einer Fettleber zu lindern und auch bei Schmerzen wirkt sich CBD lindernd aus. Das gilt besonders für die Nebenwirkungen, die sich ganz gezielt mit CBD behandeln lassen. CBD hat darüber hinaus die Eigenschaft, die Leber vor Verletzungen zu schützen, was Tests mit Mäusen eindrucksvoll bewiesen haben. Das gilt auch für die Haltbarkeit des Lebergewebes und die Filterung von schädlichen Stoffen aus dem Blut.

Wie hoch sollte die Dosierung sein?

Wie hoch die Dosis CBD sein sollte, ist bei jedem Patienten verschieden. Wie bei Medikamenten, so kann die Verträglichkeit von Cannabidiol sehr unterschiedlich ausfallen und das hat auf die Dosierung großen Einfluss. Im Schnitt sind 25 Milligramm CBD am Tag ein Richtwert, denn mit dieser Dosierung kommen die meisten Patienten gut zurecht. Es ist wichtig, so schnell wie möglich die persönlich richtige Dosis zu finden, denn nur dann kann die Behandlung starten. Jede Dosierung ist individuell und es sind eine Reihe von Faktoren, die bei der Dosis eine wichtige Rolle spielen. Der Arzt, bei dem der Hepatitis-Patient in Behandlung ist, sollte die Dosis bestimmen, denn er kennt die Blutwerte und weiß, was für den Patienten richtig ist. Wenn nicht klar ist, welche Dosis passt, dann ist es ratsam, mit einer kleinen Menge zu beginnen. Es ist hilfreich, wenn der Patient einige Tagen aufschreibt, wie er sich fühlt. So lässt sich erkennen, ob die Menge ausreicht oder nicht.

CBD richtig einnehmen

Wie bereits erwähnt, bringen die meisten Menschen mit dem Begriff Cannabis ein Rauschmittel in Verbindung, das in einer Art Zigarette, einem Joint, geraucht wird. Das ist bei der Einnahme von CBD nicht der Fall. Cannabidiol nehmen die Patienten oral ein, indem sie die Tropfen des Öls unter die Zunge legen. Dort bleiben die Tropfen, bis sie komplett absorbiert sind. Wichtig ist, das Öl nicht sofort zu schlucken, besser ist es, darauf zu warten, bis es ganz aufgenommen wird. Auf diese Weise erleichtert sich die Aufnahme des CBD und die Verdauung des Öls. Möglich ist ebenfalls die Einnahme einer Kapsel oder eine Mischung des Öls mit einem Getränk. Soll das CBD besonders schnell wirken, dann ist ein Vaporizer empfehlenswert. Patienten, die noch nie auf diese Art ein Medikament eingenommen haben, sollten den Vaporizer unter Aufsicht verwenden, da sich die Wirkung nach dem Einatmen sofort einstellt. Für Menschen, die unter Asthma oder einer Lungenkrankheit leiden, ist diese Methode jedoch nicht die beste Wahl.

Mit dem Arzt sprechen

Stellt der Arzt die Diagnose Hepatitis, dann ist es für die Betroffenen besonders wichtig, zu erfahren, welche Art der Behandlung infrage kommt. CBD ist nur eine Möglichkeit, eine Hepatitis-Erkrankung zu behandeln. Ob es sich dabei aber um die richtige Therapieform handelt, sollten Patienten in jedem Fall mit einem Arzt besprechen. Was für die Selbstversuche bei der Einnahme von Medikamenten gilt, das gilt im Besonderen für die Einnahme von Cannabidiol. Selbst wenn CBD frei verkäuflich ist, sollten die Patienten im Vorfeld grundsätzlich ihren Arzt fragen. Gibt der Arzt grünes Licht, dann gilt der nächste Punkt der richtigen Dosierung, denn auch das spielt bei der Einnahme von CBD eine entscheidende Rolle. Der Arzt weiß, wann CBD als entzündungshemmendes Mittel zum Einsatz kommen kann, und bei welchen Patienten das Mittel nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Fazit

Hepatitis ist eine ernste Krankheit, die eine sorgfältige und genau abgestimmte Behandlung benötigt. Um die Leberentzündung zu lindern und der Leber so die Gelegenheit zu geben, sich wieder zu regenerieren, kann Cannabidiol ein gutes Mittel sein. Das unter dem Kürzel CBD bekannte Öl schützt die Leber und hilft dem Gewebe dabei, keine Narben zu bilden, zudem lindert es die Schmerzen. Bevor die Patienten jedoch CBD einnehmen, ist es wichtig, mit einem Arzt zu sprechen. Der Arzt kann entscheiden, ob und in welcher Dosierung CBD zum Einsatz kommen kann, denn nur mit der richtigen Dosierung kann Cannabidiol seine Wirkung entfalten. CBD schützt die empfindliche Leber und sorgt dafür, dass sich die kranke Drüse erholt, um wieder ihrer wichtigen Aufgabe nachgehen zu können.

Quelle: pixabay

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.