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Gehirntumor – eine rätselhafte Erkrankung ohne Ursache

Gehirntumor – eine rätselhafte Erkrankung ohne Ursache

Kaum eine andere Erkrankung ist so geheimnisvoll wie ein Gehirntumor. Für diese äußerst seltene Krankheit gibt es keine Ursache, es erkranken überwiegend Kinder und Menschen, die älter sind als 70 Jahre. Es gibt viele Tumorarten und nicht jeder Gehirntumor ist bösartig. Das macht die Behandlung und die Prognose nicht eben einfach. Es gibt primäre und sekundäre Gehirntumore, Gliome und Meningeome oder ein Medulloblastom, ein Tumor, der vor allem Kinder betrifft. Wie entstehen Gehirntumore und wie können die Ärzte sie behandeln? Wie groß sind die Chancen, einen Tumor zu überleben?

Welche Risikofaktoren gibt es?

Warum sich Gehirntumore bilden, ist weitgehend unbekannt. Das gilt vor allem, wenn es sich um einen primären Tumor handelt. Einen auslösenden Faktor können die Ärzte in diesem Fall nicht finden, es sei denn, es handelt sich um einen Gehirntumor, der vererbt wird. Das kann bei Neurofibromatose, beim von-Hippel-Lindau-Syndrom oder bei einer tuberösen Sklerose der Fall sein. Diese Krankheiten sind allerdings sehr selten und nur ein geringer Teil der Tumore im Gehirn lässt sich auf eine dieser Erkrankungen zurückführen. Ein möglicher Auslöser kann außerdem ein geschwächtes Immunsystem sein. Menschen, die unter einer HIV-Infektion leiden oder bei denen es nach einer Organtransplantation zu Abwehrreaktionen gekommen ist, haben ein erhöhtes Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken.

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Welche Symptome sind möglich?

Kommt es zu einem Gehirntumor, dann gibt es klassische, aber auch unspezifische Symptome. Bei Tumoren, die schnell wachsen, verstärken sich die klassischen Symptome wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit. Die Symptome verraten, wo der Tumor im Kopf sitzt. Kommt es beispielsweise zu Sehstörungen, dann können die Ärzte davon ausgehen, dass sich der Tumor im Sehzentrum des Gehirns befindet. Vielfach gehört auch Schwindel zu den markanten Symptomen, die auf einen möglichen Gehirntumor hindeuten. Allerdings gibt es noch eine Reihe von anderen Erkrankungen, bei denen es zu Schwindelanfällen kommt. Hier muss der Arzt zunächst alle anderen Möglichkeiten ausschließen können, bevor die Diagnose Gehirntumor in Betracht gezogen wird. Bei Kindern, die an einem Tumor erkranken, kommt es häufig zu Krampfanfällen, verbunden mit einer Bewusstlosigkeit.

Wie stellt der Arzt den Tumor fest?

Besteht der Verdacht, dass es sich um einen Gehirntumor handelt, dann ist ein Neurologe der richtige Ansprechpartner. Er wird zunächst die Anamnese des Patienten, also seine Krankengeschichte erheben und dann verschiedene Untersuchungen einleiten. So testet der Arzt unter anderem die Muskelreflexe, die Muskelkraft und die Koordination. Der Pupillenreflex spielt eine wichtige Rolle, auch eine Überprüfung des Gesichtsfelds hilft dem Arzt dabei, die Diagnose zu stellen. Zu den Routineuntersuchungen gehören außerdem eine Computertomografie (CT), eine Kernspintomografie, ein EEG und auch eine Untersuchung des Nervenwassers. Erhärtet sich der Verdacht, dass es sich tatsächlich um einen Hirntumor handeln könnte, dann ist auch eine Biopsie, die Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Handelt es sich um einen sogenannten Metastasentumor, dann sind weitere Untersuchungen bei anderen Fachärzten wie beispielsweise bei einem Gynäkologen nötig.

Wie wird der Tumor behandelt?

Grundsätzlich gibt es bei einem Gehirntumor drei Behandlungsmöglichkeiten:

  • Die Operation
  • Die Bestrahlung
  • Die Chemotherapie

Welche Behandlung infrage kommt, richtet sich nach dem Gewebetyp des Tumors, nach der jeweiligen Zellveränderung und den molekularbiologischen Besonderheiten. Eine entscheidende Rolle spielt auch, wie weit fortgeschritten der Tumor ist. Eine Tumoroperation verfolgt immer mehrere Ziele. Während einer OP kann der Arzt den Tumor entweder komplett entfernen oder ihn reduzieren. Manchmal reicht eine Verkleinerung, um die Symptome zu lindern und die Chancen des Patienten zu verbessern. Ein operativer Eingriff kann aber auch das Ziel haben, eine Abflussstörung des Nervenwassers auszugleichen. Kann der Liquor ohne Probleme abfließen, dann verringert sich der Druck auf das Gehirn. Der Arzt kann auch einen Shunt legen, damit das Hirnwasser störungsfrei abfließen kann.

Wie hilfreich ist eine Bestrahlung?

Es gibt einige Tumore, für die nur eine Bestrahlung als Behandlung infrage kommt. Eine Bestrahlung hat das Ziel, die Tumorzellen zu zerstören, dabei jedoch die benachbarten, gesunden Zellen zu schonen. Die moderne Medizintechnik macht es heute möglich, eine Bestrahlung punktgenau auf ein bestimmtes Areal zu richten. Bestrahlt wird in mehreren einzelnen Sitzungen, da auf diese Weise die Ergebnisse besser sind. Selbst wenn die Behandlung mit Strahlen effektiv ist, sie hat einige gravierende Nebenwirkungen. So klagen Patienten immer wieder über starke Kopfschmerzen und ständige Übelkeit. Wie prägnant die Nebenwirkungen sind, das richtet sich auch nach der Lage und der Größe des Tumors, viele Patienten spüren hingegen gar keine Nebenwirkungen.

Die Behandlung durch eine Chemotherapie

Um die bösartigen Zellen abzutöten, setzen Ärzte auch auf die klassische Chemotherapie. Die speziellen Krebsmedikamente sollen zudem die Vermehrung der Zellen stoppen. Vielfach ist die Chemotherapie eine ergänzende Therapie, die vor einer Operation durchgeführt wird, damit sich der Tumor verkleinert. Schließt sich die Therapie jedoch an eine Operation an, dann heißt das Ziel, die restlichen Tumorzellen abzutöten. Es gibt allerdings Tumorarten, die nicht auf Chemotherapeutika ansprechen. In diesen Fällen müssen die Medikamente erst die Blut-Hirn-Schranke überwinden, damit sie überhaupt ihr Ziel erreichen. In Ausnahmefällen spritzt der Arzt das Medikament direkt in den Rückenmarkskanal, damit es mit dem Nervenwasser ins Gehirn gelangt. Bei den Nebenwirkungen kann es zu einer Störung des Blutbildes kommen.

Wie sieht die Prognose aus?

Jeder Gehirntumor hat eine andere Prognose. Der Verlauf der Krankheit und die Chancen für eine vollständige Heilung hängen sehr stark davon ab, wie das Gewebe des Tumors aufgebaut ist, und in welchem Tempo er wächst. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine Skala für die Einteilung der Schweregrade entwickelt. Es gibt vier unterschiedliche Schweregrade:

  • Grad I : Ein gutartiger Tumor, der langsam wächst und eine gute Prognose hat.
  • Grad II : Ein gutartiger Tumor, der sich aber in einen bösartigen Tumor verwandeln kann.
  • Grad III : Ein bösartiger Tumor.
  • Grad IV : Ein sehr bösartiger Tumor, der schnell wächst und eine schlechte Prognose hat.

Fazit

Besteht der Verdacht auf einen Gehirntumor, dann ist das beunruhigend, aber zunächst einmal kein Grund zur Panik. Es ist wichtig, alle Untersuchungen machen zu lassen, um Klarheit zu bekommen. Handelt es sich um einen Tumor ersten Grades, dann hilft in der Regel eine OP. Ist es ein Tumor zweiten Grades, dann ist eine Operation ebenfalls eine Möglichkeit, aber es besteht die Gefahr, dass der Tumor wiederkommt. Mit einer Strahlen- und Chemotherapie gibt es zwei weitere Möglichkeiten, einen Tumor optimal zu behandeln.

Bild: © StockPhotoPro / Fotolia

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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