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Antibiotika – eine Waffe, die immer mehr an Kampfkraft verliert

Antibiotika – eine Waffe, die immer mehr an Kampfkraft verliert

Ohne Zweifel haben Antibiotika schon sehr vielen Menschen das Leben gerettet, aber jetzt sieht es so aus, als hätte diese Wunderwaffe ihre Kampfkraft verloren. Die Entwicklung dieser Medikamente war ein bedeutender Schritt in der Medizingeschichte, denn mit Antibiotika wurde es zum ersten Mal möglich, Bakterien daran zu hindern, sich zu vermehren. Heute gibt es zwei unterschiedliche Arten von Antibiotika: Zum einen die bakteriostatisch wirkenden Mittel, zum anderen die Mittel, die bakterizid wirken. Ist die Wirkung bakteriostatisch, können sich Bakterien nicht mehr vermehren, aber das Antibiotikum tötet sie nicht ab. Ist die Wirkung bakterizid, dann töten die Antibiotika die Bakterien.

Eine Erfolgsgeschichte

1893 gelang es Bartolomeo Gosio, auf dem Schimmelpilz Penicillin Mycophenolsäure zu isolieren und sie als Kristall darzustellen. Mit Erstaunen sah Gosio, dass so das Wachstum von Milzbranderregern gestoppt wurde. Seine Beobachtungen schrieb er 1893 und dann noch einmal 1896 nieder, aber niemand interessierte sich dafür, da er sie in Italienisch geschrieben hatte. Der nächste, der sich mit dem Thema Schimmelpilze beschäftigte, war der französische Arzt Ernest Duchesne, der darüber 1896 seine Doktorarbeit schrieb. Leider hinderte ihn der Militärdienst daran, weitere Versuchsberichte zu veröffentlichen. 1928 schlug dann die große Stunde des Alexander Fleming, der eine Staphylokokken Kultur angelegt hatte und dann in die Ferien fuhr. Als er seine Arbeit am St. Mary’s Hospital in London wieder aufnahm, musste er verblüfft feststellen, dass ein Schimmelpilz mit Namen Penicillin die Bakterien erfolgreich an der Vermehrung gehindert hatte. Das war die eigentliche Geburtsstunde des Antibiotikums. 1945 bekam Alexander Fleming für seinen Zufallserfolg den Nobelpreis.

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Eine wirksame Waffe

Was macht Antibiotika eigentlich so erfolgreich? Was können diese Mittel und was können sie nicht? Infektionen, die ein Bakterium auslöst, bekämpft ein Antibiotikum sehr erfolgreich, gegen Viren kommen die Mittel aber leider nicht an. Die erste Bewährungsprobe hatten Antibiotika im Zweiten Weltkrieg. Verwundeten Soldaten konnte bis zu diesem Zeitpunkt nicht geholfen werden, wenn sie an Wundbrand erkrankt waren. Mit der Hilfe von Penicillin gab es die Möglichkeit, die Bakterien zu vernichten, die den Wundbrand auslösen. Auch schwere Krankheiten, die einen bakteriellen Ursprung haben, wie beispielsweise Lungentuberkulose, sind durch Antibiotika heilbar. Kommt es jedoch zu einer fehlerhaften Einnahme oder zu einer zu hohen Dosis, dann führt das immer öfter zu schweren Allergien und der Patient wird resistent gegen Antibiotika. Damit verliert die eigentlich so wirksame Waffe im Kampf gegen Bakterien ihre Kampfkraft.

Eine dramatische Entwicklung

Überall auf der Welt hat die Anwendung von Antibiotika ungeheure Ausmaße angenommen. Das trifft vor allem auf die armen Schwellenländer zu, die sich in diesem Bereich in den vergangenen 15 Jahren dramatisch entwickeln haben. Um rund 65 Prozent stieg der Verbrauch an Antibiotika an und die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf 21,1 Milliarden Euro. Die tägliche Dosis erhöht sich immer weiter, in den armen Ländern um sagenhafte 77 Prozent. Aber nicht nur der Verbrauch von Penicillin ist gestiegen, auch die sogenannten Reserve-Antibiotika wie beispielsweise Carbapeneme und Linezolid, stehen immer öfter im Fokus. Sie kommen zum Einsatz, wenn kein anderes Mittel mehr helfen kann. Mit dem gestiegenen Verbrauch wächst die Zahl der Resistenzen und das ist mittlerweile zu einem riesigen Problem geworden.

Ein ungleicher Kampf

Resistenz bedeutet Widerstand, in diesem Fall sind es die Bakterien, die immer öfter Widerstand leisten. Antibiotika sind so etwas wie ein Trainingsprogramm für die Krankheitserreger und aus diesem Krampf gehen letztendlich nur die stärksten Bakterien als Sieger hervor. Die Bakterien fordern die Antibiotika immer wieder heraus. Während die schwächeren Keime sehr schnell aus dem Rennen sind, kommen einige Bakterien durch, denn ihnen kann kein Mittel etwas anhaben. 34,8 Milliarden Tagesdosen haben die Menschen weltweit an Antibiotika zu sich genommen. Das sind 13,7 Milliarden Tagesdosen mehr als noch im Jahr 2000. In Indien, China und auch in Pakistan boomen Antibiotika heute und die gute Nachricht ist, dass immer mehr Menschen dort Infektionen überleben. Die schlechte Nachricht ist, in diesen Ländern verschreibt kein Arzt Antibiotika, die Tabletten gibt es in der Apotheke oder im Supermarkt. In der Folge kommt es zu falschen Einnahmen und zu Überdosierungen.

Schnelle Verschreibungen

Sind die Ärzte schuld, dass immer mehr Menschen gegen Antibiotika resistent sind? Ja und Nein. Auf der einen Seite verschreiben viele Ärzte vermehrt Antibiotika, auf der anderen Seite fehlt aber die Aufklärung darüber, was die Medikamente anrichten können. Es ist die Aufgabe der Politik, die Bürger darüber aufzuklären, was Antibiotika können und was sie gefährlich macht. Der bewusstere Umgang mit Penicillin und ähnlichen Mitteln ist wichtig, damit sie auch in Zukunft noch wirksam sind. Viel zu lange haben Ärzte und Patienten in den Antibiotika eine Art Wundermittel gesehen, was gegen alles und jedes zum Einsatz kam. Viel zu spät kam die Erkenntnis, dass Bakterien flexibel sind und dass sie sich anpassen können.

Auf die Nebenwirkungen achten

Alles, was eine Wirkung hat, hat bekanntlich auch eine Nebenwirkung und Antibiotika machen da keine Ausnahme. Bei der Einnahme sollte immer das Motto gelten: so oft wie notwendig, aber so selten wie eben möglich. Grundsätzlich sind Antibiotika gut verträglich, aber es gibt auch Patienten, bei denen es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Besonders häufig kommt es zu Beschwerden mit Magen und Darm, wie Durchfall, starken Bauchschmerzen und Übelkeit. Dazu kommen allergische Reaktionen. Die Haut rötet sich und beginnt zu jucken, nicht selten sind auch Pilzinfektionen an den Schleimhäuten. Wie oft und wie stark die Nebenwirkungen auftreten, das hängt zum einen vom jeweiligen Antibiotikum und zum anderem vom gesundheitlichen Zustand des Patienten ab. Es ist daher sehr wichtig, vor der Einnahme von Antibiotika ausführlich mit dem Arzt zu sprechen.

Fazit

Antibiotika gehören zu den größten und wichtigsten medizinischen Errungenschaften, die es gibt. Millionen Menschen verdanken der Einnahme von Mitteln wie Penicillin ihr Leben und bis heute gibt es nichts Vergleichbares, wenn es um den Kampf gegen Bakterien geht. Trotzdem haben Antibiotika auch für eine der größten Krisen in der Geschichte der Medizin gesorgt. Sie haben praktisch resistente Keime auf den Plan gerufen, die immer mehr Menschen das Leben kosten. Die Pharmaindustrie liefert sich permanent einen Wettlauf mit der Zeit, denn immer mehr Bakterien reagieren nicht mehr auf Antibiotika, es müssen neue Antibiotika in immer anderen Zusammensetzungen entwickelt werden.

Bild: @ depositphotos.com / liukov

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.