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Schönheitsoperationen – Macht ästhetische Chirurgie wirklich schön?

Schönheitsoperationen – Macht ästhetische Chirurgie wirklich schön?

Was nicht schön ist, wird schön gemacht, denn schließlich gibt es ja die ästhetische Chirurgie. Ein größerer Busen, ein knackiger Po oder straffere Augenlider – kein Problem, wer sich unters Messer legt, der kann seinem Aussehen und auch seinem Alter ein Schnippchen schlagen. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Schönheitsoperationen um rund zehn Prozent, also um 47.000 Eingriffe und ein Ende der Beliebtheit ist nicht in Sicht.

Welche Eingriffe sind im Trend?

Die Deutschen entwickeln sich immer mehr zu einer Nation der Fettleibigen. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass Fettabsaugungen zu den beliebtesten Schönheitsoperationen gehören. 2017 lag die Zahl der Fettabsaugungen bei mehr als 615.000, Tendenz weiter steigend. Auf dem zweiten Platz liegt die Bruststraffung. In Deutschland ließen sich 2017 doppelt so viele Frauen die Oberweite straffen wie 2016. Die Zahl der Brustvergrößerungen ist aber im gleichen Zeitraum zurückgegangen, eine üppige Oberweite ist offenbar nicht mehr im Trend. Auf dem dritten Rang liegt die Faltenspritze. Immer mehr Frauen und auch Männer lassen sich mit Botox die sichtbaren Zeichen des Alters wegspritzen. Die zunehmende Beliebtheit erklärt sich mit den Dumpingpreisen, denn die Spritze mit dem gefährlichen Nervengift ist schon für 50,- Euro zu haben.

Warum gehen Menschen zu einem Schönheitschirurgen?

Schon in der Antike haben Menschen versucht, möglichst lange möglichst gut auszusehen. Die ägyptische Königin Kleopatra badete jeden Morgen in Eselsmilch und ließ sich dann mit den Daunen von jungen Schwänen trocken tupfen. Die österreichische Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, ließ sich frische Kalbsschnitzel auf ihr Gesicht legen, um keine Falten zu bekommen. Die Kaiserin nahm auch regelmäßig Kokain ein, denn das galt damals als Verjüngungsmittel schlechthin. Heute legen sich Frauen hauptsächlich auf den OP-Tisch, um wieder jung und schön zu sein. Im Schnitt sind Frauen 31, wenn sie zum ersten Mal einen ästhetischen Chirurgen aufsuchen, um die Brust straffen lassen. Mit 42 folgen dann das Straffen der Augenlider und die erste Botox-Spritze, mit 56 ist es endlich Zeit für ein Facelifting. All diese Frauen laufen dem Alter davon, denn ab dem 30. Lebensjahr zeigen sich die ersten Zeichen des Alters. Und selbst, wenn es ein schleichender Prozess ist, er lässt sich nicht verleugnen.

Weder jünger noch schöner

Der Verlust der Jugend ist für niemanden angenehm, zumal sich besonders Frauen in einem stetigen Konkurrenzkampf befinden. Frauen haben den Eindruck, dass sie mit jedem Lebensjahr mehr an „Marktwert“ verlieren. Ein Mann wird mit zunehmenden Jahren interessant, eine Frau wird lediglich alt und das sollte nach Möglichkeit nicht sichtbar sein. Die Methoden der ästhetischen Chirurgen von heute sind hochmodern, es wird mit Lasern gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Trotzdem wirken viele Frauen nach dem Besuch bei Schönheitschirurgen grotesk. Ihre Gesichter erinnern an Masken, sie können die Stirn nicht mehr runzeln und nur noch eingeschränkt lachen. Es gibt Geschichten, die erzählen von Frauen, die ihre Augen zum Schlafen nicht mehr schließen konnten. Ein solches Bild ist weder schön, noch macht es einen jugendlichen Eindruck.

Sind schöne Menschen bessere Menschen?

Was bewegt so viele Menschen, sich operieren zu lassen? Um ihr Selbstvertrauen aufzupolieren? Um bei der Partnerwahl bessere Chancen zu haben oder um beruflich erfolgreicher zu sein? Es ist nichts von allem, die meisten wünschen sich als bessere Menschen wahrgenommen zu werden. Wer gut aussieht oder landläufigen Schönheitsidealen entspricht, der ist auch ein guter Mensch, denn das Schöne ist nicht böse oder anders gesagt, das Schlechte ist nur selten schön.

Fazit

Warum auch immer die Entscheidung für einen chirurgischen Eingriff fällt, jeder, der sich operieren lässt, sollte sich im Klaren sein, dass sich die Persönlichkeit durch die OP nicht ändern lässt. Vielleicht geben Skalpell und Spritze mehr Selbstvertrauen, jünger oder schöner machen sie nicht.

Bild: @ depositphotos.com / transurfer

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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